TU München stellt ab sofort ein Studienzentrum in altem Kloster zur Verfügung

TU München stellt ab sofort ein Studienzentrum in altem Kloster zur Verfügung

Studierende und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) können nun – inmitten barocker Architektur – forschen. Die Universität stellt ab sofort ein Studienzentrum im ehemaligen Raitenhaslach-Kloster zur Verfügung. Nach jahrelanger Restaurierung findet – unter Anwesenheit des Ministerpräsidenten – die Eröffnung am 4. Juni statt.

Das „Science & Study Center“ nimmt mit 4. Juni seinen Betrieb auf

Das ehemalige Zisterzienserkloster Raitenhaslach wird nun der neue Aufenthaltsort für Studierende und Wissenschaftler der TUM. Nach aufwendiger Restaurierung steht ab 4. Juni das neue Akademiezentrum – hinter den Klostermauern – zur Verfügung. Das „Science & Study Center“ der Technischen Universität überzeugt mit einer 1000 m² großen Fläche. Des Weiteren stehen ein Tagungsraum, mehrere Studierzimmer und zahlreiche Seminarräume zur Verfügung.

Die größte technische Universität Europas

Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt Burghausen. Die TUM teilte mit, dass die Stadt auch Lesungen und Konzerte im Prälatenstock veranstalten möchte. So wird am Samstag, den 4. Juni, das Studienzentrum feierlich eröffnet. Nach einem Gottesdienst und Festakt startet der offizielle Betrieb. Ministerpräsident Horst Seehofer wird ebenfalls an der Eröffnung teilnehmen. Mit fast 40.000 Studierenden zählt die TUM zu den größten technischen Universitäten Europas; 500 Professorinnen und Professoren sind an der Universität beschäftigt.

Kostenlose Nutzung für 25 Jahre

Das „Science & Study Center“ soll ein Ort freier Gedanken, internationaler Begegnung und kreativem Wissensaustausch werden. Auch soll, so die TUM, der klösterliche Geist spürbar werden. Vor allem sei es die Wissenschaftstradition der Zisterzienser, die wiederaufleben soll. Als kunsthistorisches Aushängeschild wurde der Festsaal mit den Deckenfresken von Johann Martin Heigl gewählt. Seit der Säkularisation von 1803 befindet sich der Prälatenstock im Privatbesitz. Die Stadt Burghausen kaufte das Gebäude im Jahr 2003; zehn Jahre später unterzeichnete die TUM einen Nutzungsvertrag des Gebäudes, um ein Studien- sowie Seminarzentrum zu errichten. Dabei erforschten fünf Architekturlehrstühle der TUM die Bausubstanz und Historie des Prälatenstocks. Die gewonnenen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass im Rahmen der Restaurierung auf die historische Bausubstanz geachtet werden konnte. Die TUM kann die restaurierten Räume – kostenlos – für zunächst 25 Jahre nutzen.

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