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„Star Wars Identities“: Die Macht weilt im Münchner Olympiapark

„Star Wars Identities“: Die Macht weilt im Münchner Olympiapark

Wer im Oktober nach München fährt, dem wird wohl nachgesagt werden, dass er nur wegen dem Oktoberfest die bayerische Landeshauptstadt ansteuert. Mitunter handelt es sich aber nicht um einen Bierliebhaber, sondern um einen Star Wars-Fan. Denn bis zum 17. Oktober 2016 gibt es die „Star Wars Identities“-Ausstellung zu bewundern. Als Veranstaltungsort wurde die „Kleine Olympiahalle“ gewählt. Doch die „Star Wars Identities“-Ausstellung ist nicht nur etwas für wahre Fans der Filmreihe, sondern auch für all jene, die einmal in eine ganz andere Welt eintauchen möchten.

Zahlreiche Hintergrundinformationen und über 200 originale Kostüme und Requisiten

Ein Muss für alle Star Wars-Fans! Neben Hintergrundfakten und interessanten Informationen, wandeln die Besucher auf den Spuren ihrer Helden. Ob Han Solo, Luke Skywalker oder auch Darth Vater – die Figuren der beliebten Filmreihe können hautnah bestaunt werden. Zahlreiche Requisiten, originale Kostüme, Kunstwerke und Modelle sind zu sehen, die der Ausstellung das Prädikat „sehenswert“ verleihen. Natürlich gibt es auch Sturmtruppen, R2-D2 und seinen Kameraden C-3PO, Yoda und auch Han Solos pelzigen Freund Chewbacca. Die Besucher erfahren, wie Jar Jar Binks – aus einer Bleistift-Skizze – zum Leben erweckt wurde, lernen Figuren kennen, die in den Filmen nie zu sehen waren und können auch Informationen darüber einholen, warum Luke und Leia überhaupt entstanden sind.

Die Besucher werden ein Teil der Ausstellung

Es gibt die Bereiche Ursprung, Entscheidungen und Einflüsse; die Besucher müssen zehn Fragen zu ihrer eigenen Persönlichkeiten befragen und erhalten danach die Information, welche Rolle sie im Star Wars-Universum einnehmen würden. Wird man ein Teil der dunklen Macht oder gehört man den Jedis an? Am Ende macht es Spaß, ob man eher Luke oder doch Anakin Skywalker ist. Vielleicht ist man ja auch gar keiner der Hauptprotagonisten sondern ein Ewok? Fakt ist: „Star Wars Identities“ verkürzt definitiv die Wartezeit auf das achte Abenteuer.

Noch bis 17. Oktober in München

„Star Wars Identities“ öffnet täglich seine Pforten zwischen 10 Uhr und 18 Uhr. Der Ausstellungsort, die „Kleine Olympiahalle“ ist direkt im Münchner Olympiapark und kann problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. „Star Wars Identities“ ist noch bis 17. Oktober 2016 zu sehen.

Das Münchner Sea Life im Olympiapark

Das Münchner Sea Life im Olympiapark wurde 10 Jahre alt

Am 04.04 wurde das Münchner Sea Life im Olympiapark 10 Jahre alt. Dies feierten Bürgermeisterin Christine Strobl sowie Geschäftsführer der Sea Life Deutschland GmbH Jan-Malte Kistler.

Ob Schwarzspitzen-Riffhaie, Muränen oder Seepferdchen – 30 Großbecken stellen eine Heimat für 10.000 Bewohner dar. Garantiert werden faszinierende Einblicke in eine Welt, die unter Wasser stattfindet. Die Reise beginnt aber eigentlich daheim. Zu Beginn wird der Fokus auf die Unterwasserwelt der Isar geworfen, bevor sich die Besucher weiter durch die Unterwasserwelt des Schwarzen Meers bis hin zu den Tiefen des Ozeans vorarbeiten. Den Sea Life-Besuchern werden auf ihrer Reise bis zu 10.000 Tiere aus 150 Arten begegnen. Ob es farbenprächtige Seesterne, Quallen oder Muscheln sind – das Sea Life in München überzeugt definitiv seine jungen und erwachsenen Besucher.

Das Ozeanbecken – das absolute Highlight!

Das Highlight des großen Aquariums ist natürlich das Ozeanbecken. 400.000 Liter, sechs Meter tief und durch einen Acrylglastunnel verbunden – die Besucher zeigen sich begeistert über den Aufbau und auch den Tieren, die im Ozeanbecken beheimatet sind (Haie). Inmitten des Olympiaparks, auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern, wurde der Lebensraum der Tiere nachgebildet, die in 30 Becken ihre neue Heimat gefunden haben. Doch die Sea Life-Betreiber wollen nicht nur ihre Besucher unterhalten, sondern auch dazu beitragen, dass sich die Menschen mehr für die heimischen sowie tropischen Meere interessieren und das neue Interesse auch dahingehend nutzen, sich für den Schutz und die Erhaltung der Lebensräume stark zu machen. Es werden daher nur Tiere im Sea Life München gezeigt, die auch tatsächlich artgerecht gehalten werden können.

Das Seepferdchen als Hauptdarsteller

Unter den Tieren befindet sich etwa der blättrige Seedrache. Das Geschöpf erinnert an eine Pflanze, wird aber – wenn man genauer hinsieht – doch zum Seepferdchen. Es versteckt sich regelmäßig in Blätterkränzen, damit es nicht von natürlichen Feinden gefunden und in weiterer Folge gefressen wird. Das Seepferdchen, das australische Fabelwesen, ist seit einigen Wochen der Sea Life-Star. Die Sonderausstellung „Schloss der Seedrachen“ stellt die Seepferdchen in den Mittelpunkt.

Mit Sea Life den perfekten Nachmittag genießen

Das gesamte Areal wurde beeindruckend bebaut. Auch der Mythos, dass sich die Drachenungeheuer – der Tatzel- und Lindwurm – hier rumtreiben, lebt wieder auf. Es ist mystisch, es ist fast unheimlich. Die Kinder erleben eine Stimmung, die neugierig macht, aber auch Respekt einflößt. Eine perfekte Mischung, die einen unterhaltsamen Nachmittag garantiert.

Münchner Fliegerbombe

Fliegerbombe in München wird entschärft

Entschärfung steht kurz bevor

Im Münchener Stadtteil Schwabing-West wurde am Montag, 22. März 2016 eine Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung ist für Dienstag, 23. März 2016 gegen 15 Uhr geplant. Etwa 8.000 Personen mussten aufgrund der bevorstehenden Entschärfung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das Räumungsgebiet umfasst etwa einen Umkreis von 500 m um den Fundort herum. Mit Hilfe der rund 300 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wurden die Anwohner in Sicherheit gebracht. Die Betreuungsstelle befindet sind in der Olympiahalle und ist über den Nord-Zugang zu betreten. Aller Voraussicht nach können die Bewohner in den Abendstunden in ihre Wohnräume zurückkehren.

Eine Baufirma hatte am Montag die etwa 250-kg-Bombe südlich des Olympiaparks entdeckt. Dieses Areal soll unbebaut bleiben, befindet sich aber inmitten des Neubaugebiets. Noch Montagsabends wurden bereits etwa 140 Anwohner in Sicherheit gebracht. Darunter befanden sich auch pflegebedürftige Personen. Diese leben direkt an einer angrenzenden Straße zur Amerikanischen Fliegerbombe.

Die Entschärfung

Anders als vor 4 Jahren im Fall der „Schwabinger Fliegerbombe“ soll diese nun entschärft und nicht gesprengt werden. Allerdings ist zu bedenken: Sollten die Schrauben, welche den Zünder festhalten, stark verschmutzt oder rostig sein und ein Loslösen nicht möglich sein, kommt eine Entschärfung nicht in Frage. In diesem Fall müsste abermals eine Sprengung erfolgen.  Hierbei handelt es sich allerdings um den absolut „worst case“. Eine Sprengung erscheint momentan mehr als unwahrscheinlich. Verläuft alles nach Plan, sollte die Bombe etwa 15 – 30 Minuten später entschärft sein.

Gefährliche Blindgänger

Bereits im August 2012 war im Münchener Stadtteil ein großer Blindgänger gefunden worden. Damals mussten etwa 2.500 Anwohner evakuiert werden und eine Sprengung der Bombe war notwendig. Die Explosion war nicht nur in der gesamten Stadt zu hören, sondern hinterließ auch zahlreiche Schäden wie zersplitterte Fenster, tiefe Risse in Häuserwänden und manche Häuser waren danach dem Abriss geweiht. All diese Erinnerungen dürften wieder aufleben und Hoffnung bestehen, dass es diesmal nicht so weit kommt.