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TU München stellt ab sofort ein Studienzentrum in altem Kloster zur Verfügung

TU München stellt ab sofort ein Studienzentrum in altem Kloster zur Verfügung

Studierende und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) können nun – inmitten barocker Architektur – forschen. Die Universität stellt ab sofort ein Studienzentrum im ehemaligen Raitenhaslach-Kloster zur Verfügung. Nach jahrelanger Restaurierung findet – unter Anwesenheit des Ministerpräsidenten – die Eröffnung am 4. Juni statt.

Das „Science & Study Center“ nimmt mit 4. Juni seinen Betrieb auf

Das ehemalige Zisterzienserkloster Raitenhaslach wird nun der neue Aufenthaltsort für Studierende und Wissenschaftler der TUM. Nach aufwendiger Restaurierung steht ab 4. Juni das neue Akademiezentrum – hinter den Klostermauern – zur Verfügung. Das „Science & Study Center“ der Technischen Universität überzeugt mit einer 1000 m² großen Fläche. Des Weiteren stehen ein Tagungsraum, mehrere Studierzimmer und zahlreiche Seminarräume zur Verfügung.

Die größte technische Universität Europas

Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt Burghausen. Die TUM teilte mit, dass die Stadt auch Lesungen und Konzerte im Prälatenstock veranstalten möchte. So wird am Samstag, den 4. Juni, das Studienzentrum feierlich eröffnet. Nach einem Gottesdienst und Festakt startet der offizielle Betrieb. Ministerpräsident Horst Seehofer wird ebenfalls an der Eröffnung teilnehmen. Mit fast 40.000 Studierenden zählt die TUM zu den größten technischen Universitäten Europas; 500 Professorinnen und Professoren sind an der Universität beschäftigt.

Kostenlose Nutzung für 25 Jahre

Das „Science & Study Center“ soll ein Ort freier Gedanken, internationaler Begegnung und kreativem Wissensaustausch werden. Auch soll, so die TUM, der klösterliche Geist spürbar werden. Vor allem sei es die Wissenschaftstradition der Zisterzienser, die wiederaufleben soll. Als kunsthistorisches Aushängeschild wurde der Festsaal mit den Deckenfresken von Johann Martin Heigl gewählt. Seit der Säkularisation von 1803 befindet sich der Prälatenstock im Privatbesitz. Die Stadt Burghausen kaufte das Gebäude im Jahr 2003; zehn Jahre später unterzeichnete die TUM einen Nutzungsvertrag des Gebäudes, um ein Studien- sowie Seminarzentrum zu errichten. Dabei erforschten fünf Architekturlehrstühle der TUM die Bausubstanz und Historie des Prälatenstocks. Die gewonnenen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass im Rahmen der Restaurierung auf die historische Bausubstanz geachtet werden konnte. Die TUM kann die restaurierten Räume – kostenlos – für zunächst 25 Jahre nutzen.

Zurück in die Neunziger: The Corrs wieder unterwegs

Zurück in die Neunziger: The Corrs wieder unterwegs

Wer in den 1990er Jahren ein Konzert seiner Lieblingsband besuchte, hatte sein Feuerzeug für Zigaretten und Balladen mit, feierte frenetisch seine Helden auf der Bühne und ließ sich seine Stimmung auch nicht durch schlechten Sound verderben. Bands wie „The Corrs“, originale Musikgrößen, waren noch in Originalbesetzung, ohne Reunion-Tour oder nach dem vierten Sänger-Wechsel zu sehen. „The Corrs“ – eine Band, die man heute – nicht nur in der Olympiahalle – dringend benötigt. Eine Band, die nicht Managern getrieben wird, sondern Musik aus dem Grund macht, weil sie von den Leuten gehört werden will.

Der Wandel der Zeit

Heute sind es Taschenlampen-LEDs der Mobiltelefone, die für die „romantische Stimmung“ während einer Ballade sorgen. Ob das „The Corrs“ stört? Sie sind Originale der 1990er Jahre und haben mit ihrer Musik dem damals aufkommenden Techno den Krieg erklärt. Die Band konnte mit „Dreams“, einer Coverversion des Fleetwood Mac-Klassikers, ihren Durchbruch feiern und spielte sich danach in die Herzen unzähliger Fans. „The Corrs“ waren nie eine Band, die mit Skandalen auffielen oder bitterböse und skandalöse Texte sangen. Sie waren die Band, die dem Genre ein freundliches Gesicht verlieh. „The Corrs“ waren Perfektionisten, die in den 1990er Jahren dem schlechten Sound trotzten, dennoch überzeugten und allen Fans einen glücklichen Heimweg bescherten. Heute sind „The Corrs“ wieder unterwegs. Das Publikum ist älter, die Songs aber genauso gut. Ob es „Radio“, „Love To Love You“ oder „Breathless“ und „Runaway“ sind. Klassiker, die in der Setlist niemals fehlen dürfen. Auch neue Sachen – wie etwa „Kiss Of Life“ – werden gespielt, gelten aber, so die Meinung vieler Fans, als „Lückenfüller“.

„The Corrs“ – die Hauptsache ist, sie spielen

Andrea, Caroline, Sharon und Jim Corr scheinen sich selbst anzutreiben, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Sie haben – nach 25 Jahren – wieder Lust auf Auftritte und Konzerte bekommen und möchten Menschen mit ihren Melodien begeistern. Dass eine bestuhlte Olympiahalle vielleicht nicht der beste Ort für „The Corrs“ war, bleibt jedem Fan selbst überlassen. Vielleicht wäre ein kleinerer Club authentischer für eine Band, die in den 1990ern zu den originalen Größen der Pop- und Rockwelt zählten. Doch am Ende ist es fast nebensächlich, ob „The Corr“ in einem Club oder in einer vollen Halle spielen – sie spielen; der einzige Faktor, der tatsächlich zählt!

Gute Nachricht: man kann ab sofort für 35 Euro von Schönefeld nach München fliegen

Gute Nachricht: man kann ab sofort für 35 Euro von Schönefeld nach München fliegen

Gute Nachricht für alle Reisenden: Transavia, die Air France KLM-Tochter, bietet ab sofort auch Direktflüge von Berlin nach München an. Das im Jahr 1965 gegründete Unternehmen, bietet somit – vor allem für Business-Kunden und spontane Städtereisende – mehr Flexibilität.

189 Passagiere können mit der B737-800 transportiert werden

Zweimal täglich können nun Reisende, die von der Bundeshauptstadt Berlin nach München fliegen möchten, auf die Billigfluglinie Transvaria ausweichen. Am Morgen und Abend, von Montag bis Freitag, steuert die Airline die bayerische Landeshauptstadt an. Am Wochenende startet der Flieger nur einmal – und zwar in den Morgenstunden. Vor allem sollen Business-Reisende profitieren. Aus diesem Grund wurden die Flugzeiten derart gewählt, dass die Transvaria das erste Mal in den Morgenstunden und dann in den Abendstunden abhebt. Am Wochenende gibt es nur einen Flug; die Tickets gibt es bereits ab 35 Euro. Zwischen Berlin und München stehen Flugzeuge des Typs B737-800 zur Verfügung. 189 Passagiere können mit diesem Flugzeugtyp transportiert werden. Bis auf Sonnabend, bietet das Air France Tochter-Unternehmen KLM auch Flüge von Schönefeld nach Rotterdam/Den Haag an.

Eine Strecke mit Potential

„Der neue Liniendienst zwischen Berlin und München ist, von Seiten der Geschäfts- und auch Privatreisenden, sehr gut angekommen. Wir sind sehr zufrieden, wenn wir auf die Streckenentwicklung blicken“, so der Managing Director von Transavia, Mattijs ten Brink. „Wir sind überzeugt, dass diese Flugstrecke viel Potential hat. Auch die hohe Nachfrage hat bestätigt, dass wir mit unseren Service-Angeboten auf dem richtigen Weg sind. Die zwölf Flüge, die pro Woche durchgeführt werden, garantieren für mehr Flexibilität in Sachen Reiseplanung“. Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der „Flughafen Berlin Brandenburg GmbH“ ist zufrieden. „Dieses neue Angebot füllt sehr wohl eine Lücke, die im innerdeutschen Angebot aufrecht war. Wir sind überzeugt, dass die neuen Verbindungen unseren Flugplan bereichern“.

Die Billig-Airline auf der Überholspur

Die Transavia wurde im Jahr 1965 gegründet. Derzeit fliegt das Unternehmen Nordafrika und Europa an; über 110 Destinationen stehen den Reisenden zur Verfügung. Dabei gibt es sieben Drehkreuze, die in drei Ländern vorhanden sind: Niederlande (Rotterdam/Den Haag, Amsterdam und Eindhoven), Deutschland (München) sowie Frankreich (Paris, Lyon und Nantes). Das in den Niederlanden gegründete Unternehmen ist Teil der französischen KLM-Group der Air France-Gesellschaft.

Kinofilmdreh in München: der Stadt verwandelt sich in eine riesige Film-Kulisse

Kinofilmdreh in München: Die Stadt verwandelt sich in eine riesige Film-Kulisse

Der Münchner In-Club „Heart“ ist Treffpunkt zahlreicher Stars. Es wird gefeiert, getanzt, entspannt und mitunter werden auch Gespräche über neue Rollen, Tätigkeiten und Projekte geführt. Hin und wieder ist das „Heart“ auch Schauplatz eines Drehorts. So auch für Uwe Ochsenknecht, Heiner Lauterbach und Elyas M’Barek. Sie stehen für „Willkommen bei den Hartmanns“ vor der Kamera.

Deutschlands Schauspiel-Elite steht in München vor der Kamera

Es ist die erste Kino-Komödie, die das Flüchtlings-Thema behandelt. München verwandelt sich – bis Juli – in eine riesige Film-Kulisse. Regisseur der Komödie ist Simon Verhoeven. Der 43 Jahre alte Regisseur wird an zahlreichen Plätzen in München drehen – unter anderem an der Filmhochschule, in einer Villa in Grünwald und auch in einem Flüchtlingsheim. Verhoeven hat die Ehre mit Schauspielern zu arbeiten, die – vor allem in Deutschland – Rang und Namen haben. So konnten die Oscar-Produzenten Max Wiedemann und Quirin Berg – neben Ochsenknecht und M’Barek – auch Palina Rojinski und Florian David Fitz verpflichten. Auch Senta Berger, Simon Verhoevens Mutter, ist Teil des Ensembles. Sie bildet die Frau Heino Lauterbachs und ist Teil einer Familie, die Diallo, einen jungen Flüchtling aus Somalia, aufnehmen. Diallo wird von Eric Kabongo, einem noch unbekannten Schauspieler aus Belgien, gespielt.

1,13 Millionen Euro Förderung

Die Hoffnung, dass „Willkommen bei den Hartmanns“, zum großen Erfolg wird, ist groß. So hat sich der FilmFernsehFonds Bayern dazu bereit erklärt, das Projekt mit 1,13 Millionen Euro zu fördern.

„Rockavaria“ startet in München: man rechnet mit 35.000 Fans

„Rockavaria“ startet in München: man rechnet mit 35.000 Fans

Geht man nach den Aussagen des Veranstalters, kommen 2016 deutlich weniger Rockfans zu den Festivals „Rock im Revier“ (Dortmund) „Rockavaria“ (München). Während im vergangenen Jahr noch rund 49.000 Menschen nach München und 43.000 nach Dortmund kamen, rechnet man dieses Jahr – in München – mit gerade einmal 35.000 und in Dortmund mit 12.500 Fans.

Schwenkow ist zufrieden

Chef der DEAG – der „Deutschen Entertainment AG“ – ist Peter Schwenkow. „In Dortmund ist das Konzert von Iron Maiden ausverkauft. 12.500 Menschen werden kommen, mehr Platz ist nicht“. Warum die beiden Festivals jedoch das letzte Jahr mehr Leute nach Dortmund und München lockten und heuer nicht, kann Schwenkow ebenfalls beantworten. „Letztes Jahr waren es die Headliner. KISS, Muse, Metallica – das sind klingende Namen, die Fans aus ganz Europa anlocken. Dieses Jahr haben wir neue Wege eingeschlagen und Nightwish, Iggy Pop und Iron Maiden verpflichtet. So können wir die Kosten senken und dennoch mit dem Kartenverkauf zufrieden sein“.

2017 werden wieder Top-Acts erwartet

Im letzten Jahr fuhr die DEAG – so Schwenkow – einen Verlust mit ihren Festivals ein, der in „zweistelliger Millionenhöhe“ angesiedelt war. Ein Betrag, der 2016 eingesparten werden muss, damit am Ende die bekannte „schwarze Null“ aufscheint. Pläne für 2017 gibt es ebenfalls schon. „Das wird ein großartiges Programm“, verrät Schwenkow, möchte aber noch keine Details verraten.

Bis zu 170.000 Besucher möglich

Die „Zwillingsfestivals“ werden vom 27. bis 29. Mai 2016 über die Bühne gehen. Eine Woche später starten in Luzern und Wien zwei weitere Festivals. Schenkow erwartet rund 170.000 Besucher.

ESMOD Modeschule des Münchner Standorts schließt die Pforte

ESMOD Modeschule des Münchner Standorts schließt die Pforte

Im Jahr 1989 eröffneten zwei Damen die ESMOD Modeschule. Silvia Kadolsky und Dorothea Beißer genossen an der „Ècole supérieure des arts et techniques de la mode“, einer französischen Traditionsschule aus Paris, ihre Ausbildungen zu Modedesignerinnen. Es waren nicht nur ihr Mut und auch ihr Unternehmungsgeist, sondern auch ihr Wissen, welches am Ende dafür verantwortlich war, dass das Konzept der ESMOD Modeschule Früchte getragen hat.

Eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf

Zu Beginn waren sich die zwei Damen aber selbst nicht sicher, ob ihr Plan, die Errichtung einer Modeschule, auch erfolgreich sein würde. Zu Beginn waren es vorwiegend die medialen Berichterstattungen, die ihnen Mut machten. „Der neue Stern am deutschen Modehimmel“ – eine von vielen positiven Schlagzeilen, die durch die mediale Landschaft geisterten. Immer mehr junge Menschen bewarben sich an der ESMOD; auch aus dem Ausland kamen Bewerbungen von Menschen, die unbedingt auf die Modeschule wollten. Ein Erfolg, der nicht nur nach wenigen Monaten wieder vorbei war, sondern anhielt. Im Jahr 1994 beschlossen die beiden Frauen eine weitere ESMOD Modeschule zu eröffnen. Silvia Kadolsky übernahm die Aufgabe, einen Standort in Berlin auf die Beine zu stellen. Auch im Rahmen dieses Projekts waren die beiden Frauen zu Beginn noch unsicher. Doch die erste Modeschau, welche in der russischen Botschaft abgehalten wurde, überzeugte abermals. Es war, als hätten Kadolsky und Beißer tatsächlich alles richtig gemacht.

Immer mehr Bewerber wollten nach Berlin

Der Berliner ESMOD-Standort entwickelte sich zur Hochschule. Ab sofort konnten auch Bachelor- sowie Master-Titel, die internationale Anerkennung fanden, verliehen werden. Ein Grund, warum immer mehr junge Interessierte nach Berlin gingen und der Standort München mit der Zeit an Bedeutung verlor. Dass Berlin zudem auch noch zur deutschen Hauptstadt wurde, half dem ESMOD-Standort weiter; München schadete jedoch diese Entwicklung. Die beiden Direktorinnen wussten, dass die Zeit gekommen war, um den Münchner Standort aufzugeben.

Seit Mai sind die Pforten geschlossen

In der zweiten Maiwoche wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Die letzten 27 Absolventen verließen die Schule des Münchner Standorts. Zuvor wurde in der Muffathalle die letzte Modeschau präsentiert. Designer wie Marcel Ostertag, Dimitri und Lola Paltinger und auch Eva Poleschinski, waren allesamt Abgänger der Münchner ESMOD Schule und allesamt erinnern sich mit Sicherheit gerne an ihre Zeit in München.

„Star Wars Identities“: Die Macht weilt im Münchner Olympiapark

„Star Wars Identities“: Die Macht weilt im Münchner Olympiapark

Wer im Oktober nach München fährt, dem wird wohl nachgesagt werden, dass er nur wegen dem Oktoberfest die bayerische Landeshauptstadt ansteuert. Mitunter handelt es sich aber nicht um einen Bierliebhaber, sondern um einen Star Wars-Fan. Denn bis zum 17. Oktober 2016 gibt es die „Star Wars Identities“-Ausstellung zu bewundern. Als Veranstaltungsort wurde die „Kleine Olympiahalle“ gewählt. Doch die „Star Wars Identities“-Ausstellung ist nicht nur etwas für wahre Fans der Filmreihe, sondern auch für all jene, die einmal in eine ganz andere Welt eintauchen möchten.

Zahlreiche Hintergrundinformationen und über 200 originale Kostüme und Requisiten

Ein Muss für alle Star Wars-Fans! Neben Hintergrundfakten und interessanten Informationen, wandeln die Besucher auf den Spuren ihrer Helden. Ob Han Solo, Luke Skywalker oder auch Darth Vater – die Figuren der beliebten Filmreihe können hautnah bestaunt werden. Zahlreiche Requisiten, originale Kostüme, Kunstwerke und Modelle sind zu sehen, die der Ausstellung das Prädikat „sehenswert“ verleihen. Natürlich gibt es auch Sturmtruppen, R2-D2 und seinen Kameraden C-3PO, Yoda und auch Han Solos pelzigen Freund Chewbacca. Die Besucher erfahren, wie Jar Jar Binks – aus einer Bleistift-Skizze – zum Leben erweckt wurde, lernen Figuren kennen, die in den Filmen nie zu sehen waren und können auch Informationen darüber einholen, warum Luke und Leia überhaupt entstanden sind.

Die Besucher werden ein Teil der Ausstellung

Es gibt die Bereiche Ursprung, Entscheidungen und Einflüsse; die Besucher müssen zehn Fragen zu ihrer eigenen Persönlichkeiten befragen und erhalten danach die Information, welche Rolle sie im Star Wars-Universum einnehmen würden. Wird man ein Teil der dunklen Macht oder gehört man den Jedis an? Am Ende macht es Spaß, ob man eher Luke oder doch Anakin Skywalker ist. Vielleicht ist man ja auch gar keiner der Hauptprotagonisten sondern ein Ewok? Fakt ist: „Star Wars Identities“ verkürzt definitiv die Wartezeit auf das achte Abenteuer.

Noch bis 17. Oktober in München

„Star Wars Identities“ öffnet täglich seine Pforten zwischen 10 Uhr und 18 Uhr. Der Ausstellungsort, die „Kleine Olympiahalle“ ist direkt im Münchner Olympiapark und kann problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. „Star Wars Identities“ ist noch bis 17. Oktober 2016 zu sehen.

Ein außergewöhnliches Erlebnis und ein voller Erfolg: Die Konzerte der thailändischen Siam Symphonic Band in München

Ein außergewöhnliches Erlebnis und ein voller Erfolg: Die Konzerte der thailändischen Siam Symphonic Band in München

Zum ersten Mal trat die thailändische Siam Symphonic Band außerhalb ihrer Heimat auf. Die beiden Konzerte, welche am Pfingstwochenende in München gespielt wurden, waren nicht nur eine außergewöhnliche Premiere, welche die Gäste verzauberte und begeistern konnte. Barbara Riepl, Honorargeneralkonsulin des „Königlich Thailändischen Honorargeneralkonsulats für Bayern und Sachsen“ hatte – damit Deutschland seine kulturellen Beziehungen zu Thailand verbessern bzw. intensiveren kann – die Siam Symphonic Band eingeladen. Gespielt wurden Kompositionen der Königlichen Hoheit Prinz Paribatra Sukhumbhand of Nagor Svarga (geboren: 1881; verstorben: 1944).

Wenn asiatische und westliche Klänge vereint werden

Es war ein außergewöhnliches Erlebnis. Mit dabei waren nicht nur die Botschafterin Thailands, Ihre Exzellenz Nongnuth Phetcharata, sondern auch Vira Rojpojchanarat, Kulturminister Thailands. Auch der Präsident der Chumbhot-Pantip Foundation und Gouverneur von Bangkok, Prof. Sukhumbhand Paribatra, sah sich das außergewöhnliche Konzert in München an. Der erste Auftritt erfolgte zu Pfingstsamstag. Vor einer märchenhaften Kulisse, die das Schloss Nymphenburg bot, wurde ein außergewöhnlicher Mix präsentiert, der asiatische und auch westliche Klänge vereinte.

Ein voller Erfolg

Pfingstsonntag feierte die hochrangige Gesellschaft ihre thai-bayerische Freundschaft im Aumeister Biergarten im Englischen Garten und ließen sich regionale und auch asiatische Spezialitäten servieren. Dabei konnte auch das Programm der Band ergänzt werden, sodass in der Pause die „Goasslschnalzer“ für Stimmung sorgten und die Musikkapelle „Alois Altmann und seine Isarspatzen“, bekannt vom Münchner Oktoberfest, ebenfalls musikalische Höhepunkte garantierten. Der überraschende Höhepunkt des Konzerts wurde von den Isarspatzen präsentiert, welche – gemeinsam mit den Mitgliedern der Siam Symphonic Band – ein gemeinsames Musikstück aufführten. So wurden die Gäste Zeuge einer Uraufführung eines ungewöhnlichen Blasmusikkapellen-Auftritts, der westliche und asiatische Töne kombinierte.

Die Pflege der kulturellen Freundschaft soll fortgesetzt werden

Thailands Kulturminister wurde von einer ausgewählten Delegation des Kulturministeriums begleitet, unter welcher sich auch Vertreter der Chumbhot-Pantip Stiftung, die Kulturbeauftragten der thailändischen Regierung und auch Vertreter zahlreicher thailändischer Medien befanden. Minister Vira Rojpojchanarat zeigte sich zufrieden, freute sich über die beiden Auftritte der Band und war auch nicht abgeneigt, die kulturelle Freundschaft zu intensivieren.

Der leise Abschied aus München

Der leise Abschied aus München

Es war das letzte Mal, dass Pep Guardiola die Meisterschale emporstrecken durfte und doch hielten sich die Emotionen in Grenzen. Wenn man den Auftritt des Erfolgstrainers betrachtet, hatte die Meisterfeier auf dem Balkon des Münchener Rathauses viel mehr etwas von einer jährlichen Routine Veranstaltung, als von einer ausgelassenen Feier. Eine Liebesbeziehung sieht anders aus.

Als 2012 der ehemalige Barcelona Coach an die Säbener Straße mit den Vorschusslorbeeren „Bester Trainer der Welt“ kam, war man sich sicher, dass eine neue Spielkultur in der Allianz Arena herrschen würde. Noch zuvor wurde der Vorgänger Jupp Heynckes, der sich mit dem Gewinn des Tripels verewigen konnte, unter tosenden Beifall in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Vier Jahre später hätte auch Pep Guardiola einen solchen Abschied verdient. Er machte seinem Ruf alle Ehre und hob das Spielniveau der Bayern, ja sogar der kompletten Bundesliga, auf ein bis dato ganz unerforschtes Level. Alle drei Meisterschaften entwickelten sich zu einem Selbstläufer, wenn auch der ganz große Coup, der Sieg der Championsleague, verwehrt blieb. Das Fazit: Pep Guardiola hat nachhaltig die Spielkultur des Rekordmeisters beeinflusst und damit vielleicht sogar den Grundstein für den Erfolg in den nächsten Jahren gelegt.

Vernunftehe statt innige Liebe

Ein wirklich inniges Verhältnis zwischen Verein und Trainer kam allerdings nie zustande. Der Auftritt auf dem Balkon des Münchener Rathauses spricht Bände. Guardiola mied das Rampenlicht und hielt auch seine Rede sehr nüchtern. Emotionen suchte mach vergebens, von Abschiedstrauer keine Spur. Als er die Worte an die versammelten 10.000 Bayernfans richtete, sprang kein Funken über. Auch, als die Mannschaft versuchte die Stimmung ein wenig anzuheizen, verschwand er prompt ins Innere des Rathauses. Spätestens jetzt wurde klar: Guardiola hat einen Job erledigt. Nicht mehr und nicht weniger. Emotionen gehören für ihn scheinbar nicht zu diesem Job.

Wer einen Job zu erledigen hat, dem bleibt keine Zeit für euphorische Reden und ausgelassenes Feiern. Vielleicht ist man im Kopf schon ganz wo anders. Vielleicht bei der Vorbereitung auf das noch anstehende Pokalfinale gegen den Rivalen und Tabellenzweiten auf Dortmund. Dies entspräche Guardialas Naturell. Vielleicht ist man aber auch schon bei der nächsten großen Herausforderung in Manchester.

Gewiss ist, dass es noch einen Titel zu holen gibt. Ungewiss bleibt, ob die Beziehung durch einen weiteren Titel in der Amtszeit des Katalanen noch einmal inniger werden kann – Die Tendenz geht klar zu nein. Zu sehr zweckgebunden ist das Verhältnis. Das wissen sowohl Fans, als auch Trainer.

In rund vier Wochen wird es ungemütlich in Biergärten

In rund vier Wochen wird es ungemütlich in Biergärten

Der Sommer steht vor der Tür; die Biergartensaison 2016 kann endlich beginnen! Doch in rund vier Wochen wird die Biersaison – zumindest für einen Monat – eine Pause einlegen müssen. Das gemütliche Bier am Abend, die fröhlichen Stunden mit den Freunden – all das wird wohl zwischen 10. Juni und 10. Juli pausieren müssen. Die Europameisterschaft steht auf dem Programm. Mit dabei? Public Viewing in den Gastgärten und hunderte grölende Fußballfans.

Die Europameisterschaft als Störenfried

Ob Augustiner Keller oder Hofbräukeller, ob Augustiner Schützengarten oder Hirschgarten – zwischen 10. Juni und 10. Juli wird der gemütliche Biergarten von Public Viewing abgelöst. Grölende Fußballfans, überfüllte Lokalitäten – noch schlimmer wird es, wenn die deutsche Elf spielt. Macht wenig Spaß – vor allem für Menschen, die gerne in Ruhe ein Bier trinken, die Atmosphäre genießen und ein wenig Abschalten möchten. Wenn hunderte Menschen jubeln, skandieren, schreien oder wildfremde Tischnachbarn umarmen, kann man definitiv nicht von Entspannung reden.

Die neue Art der Biergartenkultur

Dass dann am Ende wieder „Alkohol-Leichen“ durch die Stadt ziehen, sodass man glauben könnte, der „The Walking Dead“-Drehort wurde nach München verlegt, ist kein Geheimnis. Keine Sorge – wer der Meinung ist, dass der exzessive Alkoholkonsum nur dann folgt, wenn die Deutschen gewinnen, irrt. Man trinkt vor Freude, man trinkt aus Kummer. Doch auch wenn viele Menschen mit der Europameisterschaft a) gar nichts anfangen können und b) nicht erfreut sind, rund ein Monat nicht in den Biergarten gehen zu können, muss man sehr wohl auch akzeptieren, dass Public Viewing und das gemeinsame Miteinander ebenfalls zur Biergartenkultur gehören.

Die nächste Störung folgt 2018

Das nächste Mal wird die Biergartensaison 2018 und dann 2020 gestört werden. 2022 braucht man sich keine Sorgen machen. Da die Weltmeisterschaft in Katar stattfindet und das Turnier im Winter ausgetragen wird, sind diesmal wohl nicht die Biergärten, sondern die Christkindlmärkte an der Reihe, von tausenden Fußballfans gestört zu werden.