Der Internetriese Google schafft Arbeitsplätze in München

Laut eigenen Angaben eröffnet Google am 08. April 2016 ein neues Entwicklungszentrum in München und will damit hunderte neue Arbeitsplätze schaffen. Zuerst sollen die bereits 400 Beschäftigten vom bisherigen Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt in das neue Entwicklungszentrum ziehen. Langfristig sollen dort bis zu 800 Beschäftigte unterkommen. Das Unternehmen unterhält in Deutschland noch weitere Standorte in Berlin und Hamburg. Weltweit befinden sich über 70  Standorte in mehr als 40 Ländern.

München CSU

Entscheidung über CSU-Kandidat für das Bundestags-Direktmandat fällt Ende Juli

Während der Vorstandssitzung am vergangenen Mittwoch kam der Kreisvorstand der CSU im Landkreis Regensburg zu einem einstimmigen Entschluss wie das weitere Vorgehen für die Bestimmung eines Bundestagskandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2017 sein soll. In einer Pressemitteilung wurde verkündet, dass es das oberste Ziel sei, nun die die Kräfte der Landkreis-CSU zu konzentrieren.

Aufstellung

Das weitere Vorgehen sieht nun vor, dass bei der Kreisvertreterversammlung ein einziger Kandidat aufgestellt wird. Hier hat bereits der CSU-Kreisvorsitzender Peter Aumer signalisiert, dass er kandidieren möchte. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich mehrere Bewerber aufstellen lassen. Der Festgelegte Kandidat wird dann bei der Bundeswahlkreisversammlung zur Wahl stehen.

Gremium

Wer letztendlich als Kandidat für das Bundesmandat ins Rennen geschickt wird, wird demokratisch vom höchsten Gremium des Kreisverbandes, der Kreisvertreterversammlung getroffen. Die Kreisvertreterversammlung besteht aus 237 stimmberechtigten Delegierten. Diese werden im Zeitraum vom 23. März bis 31. Mai 2016 in den jeweiligen Ortsversammlungen gewählt.

Bewerber

Im Juni soll aus dem Landkreis Regensburg der CSU-Bewerber für die Bundestagswahl berufen werden. Die Bundeswahlkreisversammlung, bestehend aus Vertretern der CSU-Kreisverbände Regensburg-Stadt und Regensburg-Land, wählt Ende Juli den einvernehmlichen Direktmandats-Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. Neben der Festlegung, dass es einen gemeinsamen Kandidaten für das Direktmandat für den Bundestag geben wird, beschloss der CSU-Kreisvorstand zudem, dass es ab Mai eine Mitgliederwerbeaktion geben und eine „Talentschmiede“ für Nachwuchskräfte errichtet werden soll.

Terroranschlag Belgien

Die Gefahrenlage in München ist angespannt

Nach den Anschlägen in Brüssel ist die Gefahrenlage in München angespannt. Es könnte zu der einen oder anderen Personenkontrolle mehr kommen.

München

Nach Angaben der Münchner Sicherbehörden bestehe in München keine erhöhte Gefahr. Ein Polizeisprecher sagte, es gäbe keinen Grund zur Panik. Die bayerische Landeshauptstadt erhöht auch nach den Anschlägen in Brüssel die Präsenz der Polizeibeamte nicht. Die Polizisten, die Streife gehen, werden zwar nicht erhöht, doch, so ein Sprecher, sind die Beamte angehalten, ihre Wachsamkeit zu erhöhen, wenn sie auf Streife gehen. Erhöhte Wachsamkeit gilt für die Landespolizei, deren Beamte auf Streife gehen ebenso wie für die Bundespolizei, deren Beamte für die Sicherheit an Bahnhöfen zuständig sind. Ein Sprecher der Bundespolizei betonte, dass sich seine Beamte alle verdächtigen Gegenstände, wie beispielsweise herrenlose Koffer genauestens ansehen. Es kann jedoch derzeit sein, dass die Bundespolizei die eine oder andere Personenkontrolle mehr durchführt. Ansonsten wird der Betrieb an den Bahnhöfen wie sonst auch laufen. Für den Ernstfall gibt es selbstverständlich Notfallpläne, doch wie diese konkret aussehen, darüber will man sich von Seiten der Polizei derzeit nicht äußern.

Ernstfall

Die Münchner Feuerwehr übt jährlich den Katastrophenfall. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr München gibt es eine „Patienten-Verteilungsmatrix“, in der festgelegt ist, wie viele Schwerverletzte welche Kliniken im Ernstfall aufnehmen können. Weiter erklärt der Sprecher der Feuerwehr, dass die Feuerwehrmänner eine möglichst schnelle Beurteilung zu übern, wer am dringendsten eine Behandlung nötig hat und welcher Patient in welche Klinik gebracht oder geflogen wird. Aufgenommen in die Patientenmatrix sind Krankenhäuser in München sowie Kliniken im Münchner Umfeld.

MVG

Die MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft) und die Bahn erklären, dass sie eng mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten. Ein Sprecher der MGV erklärte, dass auch die U-Bahn-Wachen angehalten sind, immer wachsam und aufmerksam zu sein. Er betonte, dass die MGV alles tut, damit auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr Touristen und Münchner Bürger sicher sein können.

Münchner Fliegerbombe

Fliegerbombe in München wird entschärft

Entschärfung steht kurz bevor

Im Münchener Stadtteil Schwabing-West wurde am Montag, 22. März 2016 eine Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung ist für Dienstag, 23. März 2016 gegen 15 Uhr geplant. Etwa 8.000 Personen mussten aufgrund der bevorstehenden Entschärfung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das Räumungsgebiet umfasst etwa einen Umkreis von 500 m um den Fundort herum. Mit Hilfe der rund 300 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wurden die Anwohner in Sicherheit gebracht. Die Betreuungsstelle befindet sind in der Olympiahalle und ist über den Nord-Zugang zu betreten. Aller Voraussicht nach können die Bewohner in den Abendstunden in ihre Wohnräume zurückkehren.

Eine Baufirma hatte am Montag die etwa 250-kg-Bombe südlich des Olympiaparks entdeckt. Dieses Areal soll unbebaut bleiben, befindet sich aber inmitten des Neubaugebiets. Noch Montagsabends wurden bereits etwa 140 Anwohner in Sicherheit gebracht. Darunter befanden sich auch pflegebedürftige Personen. Diese leben direkt an einer angrenzenden Straße zur Amerikanischen Fliegerbombe.

Die Entschärfung

Anders als vor 4 Jahren im Fall der „Schwabinger Fliegerbombe“ soll diese nun entschärft und nicht gesprengt werden. Allerdings ist zu bedenken: Sollten die Schrauben, welche den Zünder festhalten, stark verschmutzt oder rostig sein und ein Loslösen nicht möglich sein, kommt eine Entschärfung nicht in Frage. In diesem Fall müsste abermals eine Sprengung erfolgen.  Hierbei handelt es sich allerdings um den absolut „worst case“. Eine Sprengung erscheint momentan mehr als unwahrscheinlich. Verläuft alles nach Plan, sollte die Bombe etwa 15 – 30 Minuten später entschärft sein.

Gefährliche Blindgänger

Bereits im August 2012 war im Münchener Stadtteil ein großer Blindgänger gefunden worden. Damals mussten etwa 2.500 Anwohner evakuiert werden und eine Sprengung der Bombe war notwendig. Die Explosion war nicht nur in der gesamten Stadt zu hören, sondern hinterließ auch zahlreiche Schäden wie zersplitterte Fenster, tiefe Risse in Häuserwänden und manche Häuser waren danach dem Abriss geweiht. All diese Erinnerungen dürften wieder aufleben und Hoffnung bestehen, dass es diesmal nicht so weit kommt.

Komödie Bayerischer Hof

Ziemlich beste Freunde: Premiere im Bayerischen Hof

Ziemlich beste Freunde (Intouchables)
Komödie nach dem gleichnamigen Kino-Kassenschlager

Das Theaterstück „Ziemlich beste Freunde“ wird derzeit in der Komödie im Bayerischen Hof in München vom 16.03.2016 bis 07.05.2016 aufgeführt. In der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler spielt Sigmar Solbach die vom Hals ab gelähmte Hauptfigur Philippe. Der aus einem französischen Ghetto stammende Pfleger Driss wird von Peter Marton verkörpert. Philippe ist reich, gebildet, adelig, kunstinteressiert und querschnittsgelähmt. Um seinen Alltag bewältigen zu können, ist er auf der Suche nach einem neuen Pfleger. Viele hat er bereits im Laufe der Jahre verschlissen und er hasst es, wenn man ihm Mitleid entgegenbringt. Bewerber auf den Posten stellen sich vor. Darunter auch der dunkelhäutige Driss, der soeben das Gefängnis verlassen konnte und mal wieder einen Nachweis über ein gescheitertes Verstellungsgespräch zur Vorlage beim Arbeitsamt braucht. So kann er schließlich Arbeitslosengeld beantragen. Mürrisch und sich wenig Mühe gebend stellt Driss sich vor und bittet um eine schnelle Unterzeichnung der Bescheinigung. Entgegen seiner Erwartung möchte Philippe ihn jedoch für die Pflege einstellen.

Zwei Welten

Zwei Welten treffen aufeinander: Der gut gebildete und wohl situierte Philippe trifft auf der einen ungebildeten und vorbestraften Driss. Anders als der Zuschauer es eventuell vermutet hat, entwickelt sich eine intensive Freundschaft, die alle gängigen Konventionen über den Haufen wirft. Philippe findet wieder Freude am Leben und Driss übernimmt zum aller ersten Mal Verantwortung in seinem Leben. Beide lernen sich jeweils von einer ganz neuen Seite kennen.

Freude und Trauer

Als Zuschauer wohnt man sowohl den tragischen und traurigen Momenten, in denen Philippe etwa aufgrund seiner Behinderung nach Luft schnappt, als auch den ausgelassenen Momenten des vollkommenen Glücks, bei. Driss und Philippe lachen trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft über Situationskomik und letztlich auch über sich selbst. Das hilft, mit seinem Schicksal Frieden zu schließen. Oft wandelt Driss zwischen Respektlosigkeit und Unverschämtheit im Umgang mit seinem Chef. Dennoch steckt in ihm ein guter und liebenswerter Kerl, der es schafft Philippe nach vielen Jahren der Traurigkeit und Stagnation wieder zum Lachen zu bringen. Driss ist es auch, der Philippe den Weg zu einer neuen Liebe bahnt, in dem er Philippes Brieffreundin kurzerhand anruft und das Telefon kommentarlos an Philippe weiterreicht.

Solbach in der Rolle des Philippe

Sigmar Solbach brilliert in der Rolle des Philippe. Er bringt den Mann, der die Freunde am Leben durch den Verlust seiner Ehefrau und einen tragischen Unfall, der ihn in den Rollstuhl zwingt, zu 100 % rüber. Von der ersten Sekunde an nimmt man ihm die Rolle ab. Solbach transportiert das Verzweifelt sein über seine scheinbar ausweglose Situation genauso glaubhaft, wie das herzhafte Lachen über den Pfleger Driss, wenn der vorgibt einen namhaften französischen Schriftsteller zu kennen. Den adligen kunstinteressierten Mann, der nach dem Tod seiner Frau die Freunde am Leben verloren hat, verkörpert er perfekt. Er lässt außerdem teilhaben, an seinen Ängsten und Handicaps, die sich durch seine Behinderung ergeben. Als Zuschauer fühlt man sich stellenweise selbst im Rollstuhl sitzend oder auf dem Bett liegend, um nach Luft zu schnappen. Solbach berührt durch seine Verkörperung des traurigen Philippe, der durch Driss wieder neuen Lebensmut fasst.
Peter Marton in der Rolle des Driss ist von der ersten Sekunde an ein Publikumsliebling. „Harte Schale, weicher Kern.“ Driss scheint zunächst ein krimineller und ungebildeter Kerl zu sein, der in einem einschlägigen französischen Stadtteil groß geworden ist. Er schlägt sich so durchs Leben, ohne ein wirkliches Ziel zu verfolgen. Dass er in Philippe einen ehrlichen Freund findet, der sein Leben in eine gute Richtung lenkt, ist ein glücklicher Zufall. Driss profitiert genauso von Philippe, wie umgekehrt.

Driss

Zum ersten Mal schafft Driss es, etwas durchzuhalten und sein Geld auf ehrliche Art und Weise zu verdienen. Peter Marton nimmt die Gestalt des Ghettogangsters mit weichem Herz perfekt ein. Seine Gestik, Mimik und Ausstrahlung verkörpern den straffälligen Driss absolut glaubwürdig. Der Charakter scheint ihm auf den Leib geschneidert. Wenn der Vorhang gefallen ist, erlebt man Marton als völlig anderen Mensch, der eine aufrechte Haltung einnimmt und nichts mit dem eben noch verkörperten Driss, der breitbeinig und machohaft unterwegs ist, zu tun hat. Marton liefert eine herausragende schauspielerische Leistung ab, die das Publikum zu recht mit Pfeifen, Jubelrufen und Applaus feiert.

Fazit

Das Stück dauert 2 Stunden und 20 Minuten, inklusive einer Pause, in der das Publikum Getränke an der Bar einnehmen kann. Tickets können in der Komödie im Bayerischen Hof oder im Internet erworben werden. Die Preise variieren je nach Sitzposition zwischen 28 und 40,50 Euro. Ziemlich beste Freunde – ein absolut sehenswertes Theaterstück, das Ihnen ein gutes Gefühl schenken und ein Lächeln auf den Lippen, beim Verlassen des Theaters bereiten wird.

 

Tatort München

Der Münchner Tatort feiert Premiere mit Miroslav Nemec

Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl feiern mit dem Münchner Tatort Premiere. Sie feierten am 15.03.2016 im Filmtheater am Sendlinger Tor. Franz Leitmayr und Ivo Batic ermitteln nun seit 25 Jahren gemeinsam und am 03.04.2016 um 20.15 Uhr wird die Jubiläumsausgabe im TV ausgestrahlt. Die Vorfreude der Fans ist groß und die Spannung steigt.
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Nemec und Wachtveitl waren trotz kalten Temperaturen gut gelaunt bei der Premiere zu sehen. Auch Regisseur Max Färberböck strahlte gemeinsam mit den beiden Ermittlern in die Kameras. Der damalige Kollege, Michael Fitz schaute sich die Premiere im Sendlinger Tor Theater ebenfalls an. Als Carlo Menzinger war er Jahre lang Kriminaloberkommissar. Mercedes Müller sowie Robert Joseph Bartl, die die Nebenrollen besetzen, gastierten bei der Veranstaltung.

„Mia san jetz da wo’s weh tut“

Sicherlich werden wir die motivierten Ermittler, Leitmayr und Batic, in vielen Tatort-Fällen sehen. „Mia san jetz da wo’s weh tut“ kommt in Kürze im TV und zeigt eine 19-jährige Prostituierte, die gleich am Anfang des Filmes, tot aufgefunden wird. Sie schnappen den Täter und denken, der Fall sei gelöst. Doch kurze Zeit später ist klar, dass die Angelegenheit komplizierter ist, als gedacht war. Der zu den Akten gelegte Fall wird wieder aufgerollt. Die Münchner Ermittler, Batic und Leitmayr suchen nach neuen Hinweisen im Rotlichtmilieu. Wäre es besser gewesen, sie hätten den Fall ruhen lassen? Das sehen Sie sich am 03.04.2016, um 20.15 Uhr am besten selbst an. Der 72. Fall von Nemec und Wacchtveitl, alias Batic und Leitmayr wird sicher spannend werden.