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München will E-Mobilität fördern

Bisher sind Elektro-Fahrzeuge alles andere etabliert oder ein Verkaufsschlager. Dabei konnten in letzter Zeit durchaus vielversprechende Zeichen gesetzt werden. Nun will auch die Stadt München einem weiteren positiven Impuls nachgeben und Elektromobilität finanziell fördern. Bereits am Wochenanfang teilte die Deutsche Post mit, dass sie nunmehr ihren strombetriebenen „Streetscooter“ selber in Serie produzieren will und anbieten.

E-Mobilität in der Landeshauptstadt

Nun hat sie die bayrische Landeshauptstadt dazu entschieden E-Stadt zu werden und will dieses mit dem größten kommunalen Förderprogramm für E-Mobilität erreichen. Die direkte Förderung der größten E-Mobilität Deutschlands beträgt mehr als 22 Millionen Euro. Dabei sollen vor allem Gewerbetreibende angesprochen werden. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann auf eine Finanzspritze von der Stadt in einer Höhe  von bis zu 5.500 Euro zurückgreifen.

Förderung

Die Förderung bezieht sich nicht nur auf Elektroautos, sondern auch auf Pedelecs. Bei der Nutzung eines Pedelecs wird der Fahrer beim Treten in die Pedale von einem Elektromotor entlastet. Diese Antriebstechnik findet u.a. Verwendung in Lastenrädern. Die Förderung liegt hier, abhängig von der Größe des Fahrzeugs, zwischen 20 und 25 % des Kaufpreises.

Nachteile sind in der Stadt nicht von Bedeutung

Das Ziel des Förderprogramms besteht darin, Diesel als Treibstoff durch Strom bzw. Ökostrom zu ersetzen. Daher richtet sich die Münchener Förderung an Gewerbetreibende, Unternehmen, gemeinnützig anerkannte Organisationen und freiberuflich Tätige.

Die Nachteile wie geringe Reichweiten und schwere Batterien sind in kleinen Autos in der Stadt unerheblich. Sie fahren hauptsächlich viele kurze Strecken, so dass den Nachteilen problemlos entgegengewirkt werden kann. Die Technische Universität und die Handwerkskammer haben in einer mehrjährigen Studie festgestellt, dass vor allem Handwerker, Freiberufler und Sozialunternehmen von der Nutzung von Elektroautos profitieren können, sofern günstige Ladestationen verfügbar sind.

Wolfgang Christl von der Handwerkskammer München und Oberbayern hat dazu festgestellt, dass es für ein Pflegedienst wirtschaftlicher sein kann seine Autos durch Elektronische Mobile zu ersetzen. Allerdings benötigten diese dazu mehr als Ladestandorte mit über 15 Ladepunkte. Daher will die Stadt München auch diese fördern.

Ladestationen einrichten – Förderung erhalten

Wer auf seinem Grundstück eine Ladestation einrichtet, soll ebenfalls in den Genuss einer finanziellen Förderung durch die Stadt München kommen. Vor allem Schnellladestationen werden dringend benötigt. An diesen ist es nicht mehr notwendig das Elektrofahrzeug über mehrere Stunden oder gar über Nacht aufzutanken. Die Schnellladung ist zurzeit allerdings nur selten in Deutschland möglich.

Die erste Schnell-Ladestation Deutschlands befindet sich seit vergangenen September an der A7 zwischen Kassel und Würzburg. Auch der Automobilhersteller BMW betreibt eine in München und die Münchener Stadtwerke sehen der Inbetriebnahme einer am Ende nächster Woche entgegen. An diesen Stationen ist eine nahezu vollkommene Aufladung des Fahrzeugs innerhalb von etwa 10 Minuten möglich.

Hybridautos werden nicht bezuschusst

Der Kauf eines Hybridfahrzeugs, welches sowohl mit Strom als auch Sprit betrieben wird, wird nicht gefördert. Diese Fahrzeuge stehen aufgrund ihres hohen Spritverbrauchs in der Kritik. Wegen der schweren Batterie verbrauchen diese mehr Sprit als ein Kleinwagen ohne Stromunterstützung.

 

Voraussetzungen

 

Wer eine Förderung in Anspruch nehmen will muss diverse Voraussetzungen erfüllen.

Prinzipiell wird der Kauf von zwei-, drei- und vierrädrigen Fahrzeugen gefördert, sofern diese ausschließlich mit einem Elektromotor angetrieben werden. Der Antragssteller muss in München wohnhaft sein oder einen Sitz bzw. eine Niederlassung des Unternehmens in München vorweisen. Des Weiteren müssen die Fahrzeuge in München zugelassen werden.

 

 

 

25 Jahre Batic und Leitmayr – ein Tatort-Jubiläum mit Toten und Espresso

„Wie lange machen wir das jetzt hier schon?“, fragt Hauptkommissar Ivo Batic. „Zu lang“, antwortet sein Partner Franz Leitmayr. „Wenn ich was hass‘, dann so ein Dienstjubiläum – und womöglich so einen g’schissenen Champagner dazu.“ Direkt am Anfang geht die neue Tatort-Folge „Mia san jetz da wo’s weh tut“ auf das Dienstjubiläum ein. Bereits seit 25 Jahren verrichten die beiden Kommissare ihren Dienst in der ARD. Damit sind sie, neben der Ludwigshafener Kommissarin Lena Odenthal, gespielt von Ulrike Folkerts, die Dienstältesten Tatort-Ermittler. Die Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl traten vor einem viertel Jahrhundert mit der Folge „Animals“ erstmals im deutschen TV als Tatort-Kommissare in Erscheinung.

Kommissaren-Duo

Damals ermittelte das Kommissaren-Duo in einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Befürwortern von Tierversuchen und deren Gegner. Das damalige Mordopfer kam durch einen Biss eines Kampfhundes ums Leben. Zahlreiche weitere Fälle wie „Liebe, Sex und Tod“ (1997), „Starkbier“ (1999), den „Viktualienmarkt“ (2000) und „Die letzte Wiesn“ (2015) fesselten seither die Zuschauer vor den Fernseher.

Der Bayerische Rundfunk gab bekannt, dass das Ermittler-Duo seit ihrem Amtsantritt es mit mehr als 150 gestorbenen Personen zu tun gehabt haben. Das bedeutet, dass im Durchschnitt mehr als zwei Menschen pro Folge sterben. Des Weiteren haben die beiden bisher sieben Assistenten verbraucht. Zurzeit bekleidet Ferdinand Hofer das Amt des achten Assistenten Kalli.

Die insgesamt 16 Liebesgeschichten der beiden Hauptprotagonisten teilen sich ausgeglichen auf. Während Batic auf eine Beziehung und 7 Affären zurückblicken kann, kann Leitmayr 3 Beziehungen und 5 Affären vorweisen.

Daneben gaben sich zahlreiche Prominente die Ehre in einer Gastrolle des Tatorts München aufzutreten. Zu ihnen zählen u.a. Bela B von den Ärzten, die Toten Hosen, Rudolph Moshammer, Karl Moik und Rio Reiser.

 

Eines der beliebtesten Ermittler-Duos

 

Mit dem Münchener Kommissaren-Duo kann die ARD eines der beliebtesten Tatort-Formate vorweisen.

Auch wenn den Schauspielern selber nicht jede Geschichte in der Vergangenheit zusagte wie beispielsweise „Sommernachtstraum“ oder auch „Klang der Toten Dinge“, liegen die Fälle von Batic und Leitmayr bei den Zuschauern ganz weit vorne.

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelte im vergangenen Jahr, dass 5% der Tatort-Zuschauer das Münchener Duo als ihr liebstes angaben. Damit belegen die Ermittler aus der bayerischen Hauptstadt Platz 3 im Ranking nach dem Kölner Team mit 9% und den uneinholbaren Ermittlern Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) aus Münster mit 31%.

Das Münchener-Duo feiert sein Dienstjubiläum

Blumen, warme Worte und einen feuchten Händedruck erwartet man vergebens.

Die letzten 25 Jahre werden mit einer düsteren Geschichte im ARD-Kultformat honoriert.

Die Folge „Mia san jetz da wo’s weh tut“ handelt von einem Mord an einer jungen Prostituierten aus Rumänien. Die Geschichte erinnert an die legendären „Wegwerfmädchen“-Folgen des Tatort-Formats aus Hannover.

Batic und Leitmayr klären diesen vermeintlichen „Routinefall“ schnell auf. Der scheinbare Mörder wird fix gefunden, gesteht und wird verurteilt. Leitmayr hat für den gesamten Vorfall eine einfache Erklärung: „Milieu, Ivo, schon mal gehört: Er blau, braucht Geld, sie plärrt, Ende.“

Aber bald werden schwere Ermittlungsfehler und Ungereimtheiten bekannt.  Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken, oder?

Die beiden Ermittler nehmen dennoch abermals die Ermittlungen auf um Versäumtes auszumerzen und bringen eine Tragödie im ungeahnten Ausmaß ins Rollen. Schnell fragen sich die beiden, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben.

In einem dpa-Interview nimmt der Schauspieler Wachtveitl Stellung: „Manchmal verschlimmert man eine Sache, die man eigentlich reparieren will, durch die Reparaturversuche. Aber geht diese Erkenntnis auch so weit, dass man eine Ermittlung mal auf sich beruhen lässt und nicht mehr nach der Wahrheit sucht?“ Sein Schauspiel-Kollege Nemec führt noch weiter an: „Was aber keine wirkliche Frage sein kann in unserem Beruf. Für die Polizisten oder für uns stellt sich diese Frage nicht.“ Es scheint so, dass die Grenzen zwischen Rolle und eigener Person mit der Zeit verschmelzen.

 

Auch der Jungschauspieler Max von der Groeben, bekannt aus „Danger“ und „Fack ju Göhte“ hat die beiden Tatort-Kommissare gut einschätzen können. Gegenüber der dpa ließ er verlauten:  „Meine beiden Kollegen, die Kommissare, spielen seit 25 Jahren zusammen und sind natürlich ein wahnsinnig eingespieltes Team – auch privat. Sie haben ein sehr gutes Verhältnis.“

Von der Groeben ist in der aktuellen Folge als Freund einer jungen rumänischen Prostituierten zu sehen, die mit der Getöteten befreundet war.

 

Espresso statt Champagner

 

Inmitten des Films sitzt das Ermittler-Duo samt Assistenten dann doch mal kurz zusammen und gönnt sich einen Espresso. Champagner fließt nicht. Nemec kommentiert diese Szene mit: „Wir fanden, dass diese kleine Szene, in der alle schon weg sind und die Kommissare mit Espressi aus Pappbechern anstoßen, gut, damit man sieht: Es geht um die Arbeit und nicht ums Feiern. Ein bisschen hat es auch mit uns zu tun, so wie wir hier sitzen und die ganze Presse kommt und uns darauf aufmerksam macht, dass wir jetzt 25-jähriges Jubiläum haben. Und wir denken: Ist gut jetzt, lasst uns mal weiterarbeiten. Lasst gut sein.“

 

 

Bayern CSU

CSU in München nicht mehr die stärkste Partei

Ein herber Schlag für die CSU in München. Zwei der bisherigen Stadträte wechseln zur Bayernpartei.

In Zukunft muss die CSU im Münchner Rathaus sowohl auf Eva Caim als auch auf Mario Schmidbauer verzichten. Beide, bisher langjährige Stadträte der CSU wechseln zur Bayernpartei. Dadurch liegt die CSU mit nunmehr 24 Sitzen gleichauf mit der SPD und ist nicht mehr die stärkste Fraktion in München. Die Sozialdemokraten stellen allerdings den OB Dieter Reiter.

Die Aussteiger begründeten ihren Wechseln zur Bayernpartei mit dem vorherrschenden Klima in der Fraktion und Unmut über den eingeschlagenen politischen Kurs. Mit eigenen Themen und Idee könne man nicht mehr durchdringen und alles sei einzig auf den zweiten Bürgermeister Josef Schmid ausgelegt.

Stärkung der konservativen Opposition

Durch den Übertritt wird die konservative Opposition im rot-schwarz-regierten Rathaus von München enorm gestärkt. Denn bisher konnte die Bayernpartei lediglich einem Sitz im Stadtrat für sich verbuchen. Nun wächst die Fraktion Bürgerliche Mitte ist, zu der ebenso die Bayernpartei zählt, auf sechs Sitze an. Damit stellt sie, nach den Grünen, die zweitstärkste Oppositionsfraktion.  Auch der Fraktionschef der Bürgerlichen Mitte Johann Altmann tritt zur Bayernpartei über. Laut eigener Aussage kann er mit dem Kurs der Freien Wähler, über deren Liste er Einzug ins Rathaus am Marienplatz hielt, nichts mehr anfangen. Altmann war in früheren Zeiten auch schon Mitglied der CSU gewesen. Mit den neuen Mitgliedern haben sich die Sitze der Bayernpartei im Stadtrat vervierfacht.

Mietgliederverlust

Die CSU leidet unter den Mitgliederverlust, die jahrzehntelang bis zum Jahr 2014 in der Opposition verharrte. Bisher sah sich die Partei auf Augenhöhe mit der SPD, die zwar die Oberbürgermeisterwahl für sich entscheiden konnte, aber bisher halt zwei Stadträte weniger stellte. Insgesamt wirkt sich das Mitgliederkarussell auf die Mehrheitsverhältnisse nicht aus. 48 von 81 Stimmen gehören immer noch dem Regierungsbündnis.

 

 

Sonne und Frühsommertemperaturen in München

Das Wetter lädt auch am Wochenende zu einem Biergartenbesuch ein. Bereits ab Donnerstag dürfen sich die Einwohner Südbayerns auf frühsommerliche Temperaturen mit mehr als 20°C und Sonnenschein freuen. Der Norden Bayerns wird noch von einigen Wolken durch das Tief Kerstin heimgesucht. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert das beste Wetter für München und dem Chiemgau. Hier könnten die Temperaturen sogar bis zur 25-Grad-Grenze steigen und somit den gefühlten ersten Sommertag des Jahres 2016 bescheren.

Am Wochenende kann ganz Bayern die Sonne genießen

Am Freitag kann es noch vereinzelt zu Regen kommen. Aber ab Samstag steht ein echtes Frühlings-Wochenende mit einem Anflug von Frühsommer ins Haus. Ganz Bayern erstrahlt dann im Sonnenschein mit Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Für München werden Temperaturen zwischen 13 und 16 Grad erwartet. Der Sonntag soll sogar noch wärmer und überwiegend sonnig werden. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net verspricht, nach aktuellen Einschätzungen, sogar bis Dienstag recht viel Sonnenschein.

Prognose von Donnerstag bis Freitag für Bayern

Der Donnerstag ist überwiegend verregnet und hin und wieder kann es sogar zu kurzen Gewittern kommen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 9 und 14 Grad. Lediglich im Süden zeigt sich der Frühsommer, bedingt durch den Föhn. Hier liegen die Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad. Der letzte Ferientag kann zwischen 10 und 21 Grad erreichen. Oftmals ist es stark bewölkt und einzelne Schauer können fallen. Der Samstag wird aus einem Mix von Sonnen und Wolken bestimmt. Die Temperaturen liegen zwischen 13 und 21 Grad, wobei der Norden und Osten am kühlsten sind. Ansonsten zeigt sich der Tag vielfach freundlich. Sonntag steht ganz im Zeichen des Frühlings. Sonne satt und 15 bis 23 Grad sind zu erwarten. Der Nordosten weist am Montag mehr Wolken als Sonne auf. Es bleibt allerdings trocken. Das restliche Bayern darf sich auf Sonnenschein freuen und Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad.

Der Dienstag zeigt sich erst freundlich. Später kann es aber von Westen her zu Schauer und Gewittern kommen. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 24 Grad. Am Mittwoch zeigt sich der April in aller Ehre mit einem wechselhaften Wetter und Temperaturen zwischen 10 und 19 Grad. Der Donnerstag beschert aus Nordwesten neuen Regen und die Temperaturen betragen 8 bis 17 Grad.

Am Freitag hält ein merklicher Temperaturrückgang Einzug mit erreichbaren Temperaturen von 5 bis 11 Grad. Ein gefühlter kalter Monat, der doch zu warm war. Gefühlt war der März 2016 ein kalter Monat. Nur wenige schöne Tage waren vergönnt und oftmals Regen. Doch der Deutsche Wetterdienst zieht in seiner bisherigen Bilanz den Schluss, dass im Vergleich zur internationalen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 der März 2016 um einen halbes Grad zu warm war. Des Weiteren fiel der Niederschlag bundesweit geringer aus als es für März üblich ist. Lediglich 45 Liter hat es pro Quadratmeter geregnet. Das sind 12 Liter weniger als sonst. Diese Bilanz errechnet sich aus dem Durchschnitt der Temperaturen und der Niederschläge aus dem gesamten Monat.

Trotzdem täuscht der kalte und trübe Eindruck nicht. Es gab satte 11 Sonnenstunden weniger als normalerweise, nämlich lediglich 100.

 

Der Internetriese Google schafft Arbeitsplätze in München

Laut eigenen Angaben eröffnet Google am 08. April 2016 ein neues Entwicklungszentrum in München und will damit hunderte neue Arbeitsplätze schaffen. Zuerst sollen die bereits 400 Beschäftigten vom bisherigen Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt in das neue Entwicklungszentrum ziehen. Langfristig sollen dort bis zu 800 Beschäftigte unterkommen. Das Unternehmen unterhält in Deutschland noch weitere Standorte in Berlin und Hamburg. Weltweit befinden sich über 70  Standorte in mehr als 40 Ländern.

München CSU

Entscheidung über CSU-Kandidat für das Bundestags-Direktmandat fällt Ende Juli

Während der Vorstandssitzung am vergangenen Mittwoch kam der Kreisvorstand der CSU im Landkreis Regensburg zu einem einstimmigen Entschluss wie das weitere Vorgehen für die Bestimmung eines Bundestagskandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2017 sein soll. In einer Pressemitteilung wurde verkündet, dass es das oberste Ziel sei, nun die die Kräfte der Landkreis-CSU zu konzentrieren.

Aufstellung

Das weitere Vorgehen sieht nun vor, dass bei der Kreisvertreterversammlung ein einziger Kandidat aufgestellt wird. Hier hat bereits der CSU-Kreisvorsitzender Peter Aumer signalisiert, dass er kandidieren möchte. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich mehrere Bewerber aufstellen lassen. Der Festgelegte Kandidat wird dann bei der Bundeswahlkreisversammlung zur Wahl stehen.

Gremium

Wer letztendlich als Kandidat für das Bundesmandat ins Rennen geschickt wird, wird demokratisch vom höchsten Gremium des Kreisverbandes, der Kreisvertreterversammlung getroffen. Die Kreisvertreterversammlung besteht aus 237 stimmberechtigten Delegierten. Diese werden im Zeitraum vom 23. März bis 31. Mai 2016 in den jeweiligen Ortsversammlungen gewählt.

Bewerber

Im Juni soll aus dem Landkreis Regensburg der CSU-Bewerber für die Bundestagswahl berufen werden. Die Bundeswahlkreisversammlung, bestehend aus Vertretern der CSU-Kreisverbände Regensburg-Stadt und Regensburg-Land, wählt Ende Juli den einvernehmlichen Direktmandats-Kandidaten für die Bundestagswahl 2017. Neben der Festlegung, dass es einen gemeinsamen Kandidaten für das Direktmandat für den Bundestag geben wird, beschloss der CSU-Kreisvorstand zudem, dass es ab Mai eine Mitgliederwerbeaktion geben und eine „Talentschmiede“ für Nachwuchskräfte errichtet werden soll.

Terroranschlag Belgien

Die Gefahrenlage in München ist angespannt

Nach den Anschlägen in Brüssel ist die Gefahrenlage in München angespannt. Es könnte zu der einen oder anderen Personenkontrolle mehr kommen.

München

Nach Angaben der Münchner Sicherbehörden bestehe in München keine erhöhte Gefahr. Ein Polizeisprecher sagte, es gäbe keinen Grund zur Panik. Die bayerische Landeshauptstadt erhöht auch nach den Anschlägen in Brüssel die Präsenz der Polizeibeamte nicht. Die Polizisten, die Streife gehen, werden zwar nicht erhöht, doch, so ein Sprecher, sind die Beamte angehalten, ihre Wachsamkeit zu erhöhen, wenn sie auf Streife gehen. Erhöhte Wachsamkeit gilt für die Landespolizei, deren Beamte auf Streife gehen ebenso wie für die Bundespolizei, deren Beamte für die Sicherheit an Bahnhöfen zuständig sind. Ein Sprecher der Bundespolizei betonte, dass sich seine Beamte alle verdächtigen Gegenstände, wie beispielsweise herrenlose Koffer genauestens ansehen. Es kann jedoch derzeit sein, dass die Bundespolizei die eine oder andere Personenkontrolle mehr durchführt. Ansonsten wird der Betrieb an den Bahnhöfen wie sonst auch laufen. Für den Ernstfall gibt es selbstverständlich Notfallpläne, doch wie diese konkret aussehen, darüber will man sich von Seiten der Polizei derzeit nicht äußern.

Ernstfall

Die Münchner Feuerwehr übt jährlich den Katastrophenfall. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr München gibt es eine „Patienten-Verteilungsmatrix“, in der festgelegt ist, wie viele Schwerverletzte welche Kliniken im Ernstfall aufnehmen können. Weiter erklärt der Sprecher der Feuerwehr, dass die Feuerwehrmänner eine möglichst schnelle Beurteilung zu übern, wer am dringendsten eine Behandlung nötig hat und welcher Patient in welche Klinik gebracht oder geflogen wird. Aufgenommen in die Patientenmatrix sind Krankenhäuser in München sowie Kliniken im Münchner Umfeld.

MVG

Die MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft) und die Bahn erklären, dass sie eng mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten. Ein Sprecher der MGV erklärte, dass auch die U-Bahn-Wachen angehalten sind, immer wachsam und aufmerksam zu sein. Er betonte, dass die MGV alles tut, damit auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr Touristen und Münchner Bürger sicher sein können.

Münchner Fliegerbombe

Fliegerbombe in München wird entschärft

Entschärfung steht kurz bevor

Im Münchener Stadtteil Schwabing-West wurde am Montag, 22. März 2016 eine Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung ist für Dienstag, 23. März 2016 gegen 15 Uhr geplant. Etwa 8.000 Personen mussten aufgrund der bevorstehenden Entschärfung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das Räumungsgebiet umfasst etwa einen Umkreis von 500 m um den Fundort herum. Mit Hilfe der rund 300 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wurden die Anwohner in Sicherheit gebracht. Die Betreuungsstelle befindet sind in der Olympiahalle und ist über den Nord-Zugang zu betreten. Aller Voraussicht nach können die Bewohner in den Abendstunden in ihre Wohnräume zurückkehren.

Eine Baufirma hatte am Montag die etwa 250-kg-Bombe südlich des Olympiaparks entdeckt. Dieses Areal soll unbebaut bleiben, befindet sich aber inmitten des Neubaugebiets. Noch Montagsabends wurden bereits etwa 140 Anwohner in Sicherheit gebracht. Darunter befanden sich auch pflegebedürftige Personen. Diese leben direkt an einer angrenzenden Straße zur Amerikanischen Fliegerbombe.

Die Entschärfung

Anders als vor 4 Jahren im Fall der „Schwabinger Fliegerbombe“ soll diese nun entschärft und nicht gesprengt werden. Allerdings ist zu bedenken: Sollten die Schrauben, welche den Zünder festhalten, stark verschmutzt oder rostig sein und ein Loslösen nicht möglich sein, kommt eine Entschärfung nicht in Frage. In diesem Fall müsste abermals eine Sprengung erfolgen.  Hierbei handelt es sich allerdings um den absolut „worst case“. Eine Sprengung erscheint momentan mehr als unwahrscheinlich. Verläuft alles nach Plan, sollte die Bombe etwa 15 – 30 Minuten später entschärft sein.

Gefährliche Blindgänger

Bereits im August 2012 war im Münchener Stadtteil ein großer Blindgänger gefunden worden. Damals mussten etwa 2.500 Anwohner evakuiert werden und eine Sprengung der Bombe war notwendig. Die Explosion war nicht nur in der gesamten Stadt zu hören, sondern hinterließ auch zahlreiche Schäden wie zersplitterte Fenster, tiefe Risse in Häuserwänden und manche Häuser waren danach dem Abriss geweiht. All diese Erinnerungen dürften wieder aufleben und Hoffnung bestehen, dass es diesmal nicht so weit kommt.

Komödie Bayerischer Hof

Ziemlich beste Freunde: Premiere im Bayerischen Hof

Ziemlich beste Freunde (Intouchables)
Komödie nach dem gleichnamigen Kino-Kassenschlager

Das Theaterstück „Ziemlich beste Freunde“ wird derzeit in der Komödie im Bayerischen Hof in München vom 16.03.2016 bis 07.05.2016 aufgeführt. In der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler spielt Sigmar Solbach die vom Hals ab gelähmte Hauptfigur Philippe. Der aus einem französischen Ghetto stammende Pfleger Driss wird von Peter Marton verkörpert. Philippe ist reich, gebildet, adelig, kunstinteressiert und querschnittsgelähmt. Um seinen Alltag bewältigen zu können, ist er auf der Suche nach einem neuen Pfleger. Viele hat er bereits im Laufe der Jahre verschlissen und er hasst es, wenn man ihm Mitleid entgegenbringt. Bewerber auf den Posten stellen sich vor. Darunter auch der dunkelhäutige Driss, der soeben das Gefängnis verlassen konnte und mal wieder einen Nachweis über ein gescheitertes Verstellungsgespräch zur Vorlage beim Arbeitsamt braucht. So kann er schließlich Arbeitslosengeld beantragen. Mürrisch und sich wenig Mühe gebend stellt Driss sich vor und bittet um eine schnelle Unterzeichnung der Bescheinigung. Entgegen seiner Erwartung möchte Philippe ihn jedoch für die Pflege einstellen.

Zwei Welten

Zwei Welten treffen aufeinander: Der gut gebildete und wohl situierte Philippe trifft auf der einen ungebildeten und vorbestraften Driss. Anders als der Zuschauer es eventuell vermutet hat, entwickelt sich eine intensive Freundschaft, die alle gängigen Konventionen über den Haufen wirft. Philippe findet wieder Freude am Leben und Driss übernimmt zum aller ersten Mal Verantwortung in seinem Leben. Beide lernen sich jeweils von einer ganz neuen Seite kennen.

Freude und Trauer

Als Zuschauer wohnt man sowohl den tragischen und traurigen Momenten, in denen Philippe etwa aufgrund seiner Behinderung nach Luft schnappt, als auch den ausgelassenen Momenten des vollkommenen Glücks, bei. Driss und Philippe lachen trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft über Situationskomik und letztlich auch über sich selbst. Das hilft, mit seinem Schicksal Frieden zu schließen. Oft wandelt Driss zwischen Respektlosigkeit und Unverschämtheit im Umgang mit seinem Chef. Dennoch steckt in ihm ein guter und liebenswerter Kerl, der es schafft Philippe nach vielen Jahren der Traurigkeit und Stagnation wieder zum Lachen zu bringen. Driss ist es auch, der Philippe den Weg zu einer neuen Liebe bahnt, in dem er Philippes Brieffreundin kurzerhand anruft und das Telefon kommentarlos an Philippe weiterreicht.

Solbach in der Rolle des Philippe

Sigmar Solbach brilliert in der Rolle des Philippe. Er bringt den Mann, der die Freunde am Leben durch den Verlust seiner Ehefrau und einen tragischen Unfall, der ihn in den Rollstuhl zwingt, zu 100 % rüber. Von der ersten Sekunde an nimmt man ihm die Rolle ab. Solbach transportiert das Verzweifelt sein über seine scheinbar ausweglose Situation genauso glaubhaft, wie das herzhafte Lachen über den Pfleger Driss, wenn der vorgibt einen namhaften französischen Schriftsteller zu kennen. Den adligen kunstinteressierten Mann, der nach dem Tod seiner Frau die Freunde am Leben verloren hat, verkörpert er perfekt. Er lässt außerdem teilhaben, an seinen Ängsten und Handicaps, die sich durch seine Behinderung ergeben. Als Zuschauer fühlt man sich stellenweise selbst im Rollstuhl sitzend oder auf dem Bett liegend, um nach Luft zu schnappen. Solbach berührt durch seine Verkörperung des traurigen Philippe, der durch Driss wieder neuen Lebensmut fasst.
Peter Marton in der Rolle des Driss ist von der ersten Sekunde an ein Publikumsliebling. „Harte Schale, weicher Kern.“ Driss scheint zunächst ein krimineller und ungebildeter Kerl zu sein, der in einem einschlägigen französischen Stadtteil groß geworden ist. Er schlägt sich so durchs Leben, ohne ein wirkliches Ziel zu verfolgen. Dass er in Philippe einen ehrlichen Freund findet, der sein Leben in eine gute Richtung lenkt, ist ein glücklicher Zufall. Driss profitiert genauso von Philippe, wie umgekehrt.

Driss

Zum ersten Mal schafft Driss es, etwas durchzuhalten und sein Geld auf ehrliche Art und Weise zu verdienen. Peter Marton nimmt die Gestalt des Ghettogangsters mit weichem Herz perfekt ein. Seine Gestik, Mimik und Ausstrahlung verkörpern den straffälligen Driss absolut glaubwürdig. Der Charakter scheint ihm auf den Leib geschneidert. Wenn der Vorhang gefallen ist, erlebt man Marton als völlig anderen Mensch, der eine aufrechte Haltung einnimmt und nichts mit dem eben noch verkörperten Driss, der breitbeinig und machohaft unterwegs ist, zu tun hat. Marton liefert eine herausragende schauspielerische Leistung ab, die das Publikum zu recht mit Pfeifen, Jubelrufen und Applaus feiert.

Fazit

Das Stück dauert 2 Stunden und 20 Minuten, inklusive einer Pause, in der das Publikum Getränke an der Bar einnehmen kann. Tickets können in der Komödie im Bayerischen Hof oder im Internet erworben werden. Die Preise variieren je nach Sitzposition zwischen 28 und 40,50 Euro. Ziemlich beste Freunde – ein absolut sehenswertes Theaterstück, das Ihnen ein gutes Gefühl schenken und ein Lächeln auf den Lippen, beim Verlassen des Theaters bereiten wird.

 

Tatort München

Der Münchner Tatort feiert Premiere mit Miroslav Nemec

Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl feiern mit dem Münchner Tatort Premiere. Sie feierten am 15.03.2016 im Filmtheater am Sendlinger Tor. Franz Leitmayr und Ivo Batic ermitteln nun seit 25 Jahren gemeinsam und am 03.04.2016 um 20.15 Uhr wird die Jubiläumsausgabe im TV ausgestrahlt. Die Vorfreude der Fans ist groß und die Spannung steigt.
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Nemec und Wachtveitl waren trotz kalten Temperaturen gut gelaunt bei der Premiere zu sehen. Auch Regisseur Max Färberböck strahlte gemeinsam mit den beiden Ermittlern in die Kameras. Der damalige Kollege, Michael Fitz schaute sich die Premiere im Sendlinger Tor Theater ebenfalls an. Als Carlo Menzinger war er Jahre lang Kriminaloberkommissar. Mercedes Müller sowie Robert Joseph Bartl, die die Nebenrollen besetzen, gastierten bei der Veranstaltung.

„Mia san jetz da wo’s weh tut“

Sicherlich werden wir die motivierten Ermittler, Leitmayr und Batic, in vielen Tatort-Fällen sehen. „Mia san jetz da wo’s weh tut“ kommt in Kürze im TV und zeigt eine 19-jährige Prostituierte, die gleich am Anfang des Filmes, tot aufgefunden wird. Sie schnappen den Täter und denken, der Fall sei gelöst. Doch kurze Zeit später ist klar, dass die Angelegenheit komplizierter ist, als gedacht war. Der zu den Akten gelegte Fall wird wieder aufgerollt. Die Münchner Ermittler, Batic und Leitmayr suchen nach neuen Hinweisen im Rotlichtmilieu. Wäre es besser gewesen, sie hätten den Fall ruhen lassen? Das sehen Sie sich am 03.04.2016, um 20.15 Uhr am besten selbst an. Der 72. Fall von Nemec und Wacchtveitl, alias Batic und Leitmayr wird sicher spannend werden.