Münchner Fliegerbombe

Fliegerbombe in München wird entschärft

Entschärfung steht kurz bevor

Im Münchener Stadtteil Schwabing-West wurde am Montag, 22. März 2016 eine Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung ist für Dienstag, 23. März 2016 gegen 15 Uhr geplant. Etwa 8.000 Personen mussten aufgrund der bevorstehenden Entschärfung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das Räumungsgebiet umfasst etwa einen Umkreis von 500 m um den Fundort herum. Mit Hilfe der rund 300 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wurden die Anwohner in Sicherheit gebracht. Die Betreuungsstelle befindet sind in der Olympiahalle und ist über den Nord-Zugang zu betreten. Aller Voraussicht nach können die Bewohner in den Abendstunden in ihre Wohnräume zurückkehren.

Eine Baufirma hatte am Montag die etwa 250-kg-Bombe südlich des Olympiaparks entdeckt. Dieses Areal soll unbebaut bleiben, befindet sich aber inmitten des Neubaugebiets. Noch Montagsabends wurden bereits etwa 140 Anwohner in Sicherheit gebracht. Darunter befanden sich auch pflegebedürftige Personen. Diese leben direkt an einer angrenzenden Straße zur Amerikanischen Fliegerbombe.

Die Entschärfung

Anders als vor 4 Jahren im Fall der „Schwabinger Fliegerbombe“ soll diese nun entschärft und nicht gesprengt werden. Allerdings ist zu bedenken: Sollten die Schrauben, welche den Zünder festhalten, stark verschmutzt oder rostig sein und ein Loslösen nicht möglich sein, kommt eine Entschärfung nicht in Frage. In diesem Fall müsste abermals eine Sprengung erfolgen.  Hierbei handelt es sich allerdings um den absolut „worst case“. Eine Sprengung erscheint momentan mehr als unwahrscheinlich. Verläuft alles nach Plan, sollte die Bombe etwa 15 – 30 Minuten später entschärft sein.

Gefährliche Blindgänger

Bereits im August 2012 war im Münchener Stadtteil ein großer Blindgänger gefunden worden. Damals mussten etwa 2.500 Anwohner evakuiert werden und eine Sprengung der Bombe war notwendig. Die Explosion war nicht nur in der gesamten Stadt zu hören, sondern hinterließ auch zahlreiche Schäden wie zersplitterte Fenster, tiefe Risse in Häuserwänden und manche Häuser waren danach dem Abriss geweiht. All diese Erinnerungen dürften wieder aufleben und Hoffnung bestehen, dass es diesmal nicht so weit kommt.

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