Die alternative Szene in München hat aber nur einen Wunsch: anders sein!

Die alternative Szene in München hat aber nur einen Wunsch: anders sein!

Die bayerische Landeshauptstadt scheint zahlreiche Klischees zu erfüllen. Ob es die „Bussi-Bussi-Gesellschaft“ oder auch die „Schickimickis“ sind – in München ist jede Szene vertreten. So auch die alternative Szene, die aber nur einen Wunsch hat: anders sein! Matthias Schwab hat den ersten Schritt gesetzt und konnte bereits 15.000 Menschen auf Facebook begeistern.

„München Mal Anders“

München und der Ruf der glattgebügelten Stadt. Auch wenn zahlreiche Klischees erfüllt werden, sind viele junge Münchner anders. Sie wollen das Image der Stadt verändern und haben „München Mal Anders“ gegründet. 15.000 Facebook-User haben der Initiative einen „Daumen“ geschenkt. Auf „München Mal Anders“ können sich Jungunternehmer oder Künstler ein Profi anlegen und Geschäftsideen präsentieren. Auch Kulturveranstaltungen, Kneipen und Clubs werden vorgestellt. Die Idee stammt von Matthias Schwab. Er weiß, dass man auch abseits der Schickeria Spaß haben kann.

Die Szene möchte sich und die Stadt verändern

Auf der Internetseite wird schnell klar, dass die Macher der Initiative der Stadt ein neues Image verpassen möchten. Wer aber glaubt, dass der Begriff „alternativ“ noch immer das Frischkornmüsli ist oder auch der Aktivismus, sich an Bäume zu ketten, irrt. Heute sind „Alternative“ nicht mehr lautstark auf der Straße, um ihren Unmut kundzutun, sondern klicken ihre Wut im Internet aus. Viele der „Alternativen“ bezeichnen sich aber auch als „cool“, weil sie sich „uncool“ geben. In München entsteht eine neue Subkultur, die sehr wohl das Image der Stadt ändern und sich selbst verwirklichen möchte. Kreativität und auch Individualität sind wichtiger und gefragter denn je. Am Ende möchte die alternative Szene auch anders sein. Man möchte alte Klischees loswerden und sich einen neuen, einen anderen Ruf aufbauen.

Wird sich München verändern?

Und der alternative Lebensstil ist, verglichen mit jenem der 1960er und 1970er Jahre, teuer geworden. Menschen achten auf Nachhaltigkeit und hohe Qualität. Dabei geht es nicht nur um Nahrung, sondern auch um Kleidung, Kulturangebote und sonstige Artikel und Produkte, die für den Zeitvertreib genutzt werden. Am Ende geht man lieber in das kleine Lokal mit dem Bio-Kuchen oder auch in eine Boutique, die darauf Wert legt, fair produzierte Mode zu vertreiben. München erfüllt viele Klischees. Dass München aber eine Stadt der Alternativen geworden ist, die anders sein sollen, kann man noch nicht so ganz glauben. Ob sich jene Subkultur durchsetzen kann und München sowie die Szene „anders“ werden, steht in den Sternen.

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