Goldankauf in München – TÜV geprüft und zertifiziert

Edelmetalle sind immer und zu jeder Zeit eine gute Geldanlage. Dabei ist es unerheblich, ob es um Gold, Silber, Platin oder einem anderen Edelmetall handelt. Wie auch bei Aktien ist die Geldanlage mit Edelmetallen auf mindestens sieben oder acht Jahren ausgerichtet. Sicher, es kann immer wieder vorkommen, dass beispielsweise der Goldwert steigt, wenn andere Anlagenmöglichkeiten stagnieren oder Verluste einfahren. Sicher, auch Edelmetalle werden an der Börse gehandelt; hier an der Rohstoffbörse. Mit der Aktienbörse hat die Rohstoffbörse nichts zu tun; es sind zwei verschiedene Börsen.
Meist ist es jedoch Goldschmuck, der in den Haushalten vorhanden ist. Will man diesen zu Geld machen sollte man sich einen seriösen Käufer suchen. Die Goldankaufstelle München wurde vom TÜV zertifiziert und von den Kunden als sehr gut bewertet.
Das Team der Goldankaufstelle München analysiert und kauft nicht nur Goldschmuck, sondern auch Schmuck, Münzen und andere Gegenstände aus Edelmetallen. Zu den Edelmetallen zählen neben Gold und Silber auch Platin und Palladium, wobei Letzteres häufig vorkommt und beispielsweise in Fahrzeugen mit Ottomotoren verbaut wird.
Die richtige Adresse für den Verkauf von Schmuck, Münzen und andere Gegenstände aus Edelmetallen ist die Goldankaufstelle München. Das Team des Unternehmens analysiert mit modernsten Methoden den Edelmetall-Gehalt und erstellt auf Grundlagen von Edelmetallgehalt und aktuellem Börsenkurs ein Angebot.
Der Kunde hat nun die Möglichkeit sich zu entscheiden, ob er sein Edelmetall der Goldankaufstelle München verkaufen will oder ob er noch abwartet. Verkauft er ist das Angebot die Basis; zu einem späteren Zeitpunkt ist das Angebot hinfällt, weil sich die Börsenkurse für Edelmetalle täglich verändern.

Mehr unter https://goldankaufstelle-muenchen.de.

Deep Purple auf der Bühne des Tollwood-Festivals in München

Deep Purple auf der Bühne des Tollwood-Festivals in München

Deep Purple sind zurück! Die fünf Altrocker haben Dienstag, genau um 20.00 Uhr, die Bühne des Tollwood-Festivals betreten und 5.000 Menschen mit ihren Songs begeistert. Disziplin mag zwar bei vielen Rockbands ein Fremdwort sein, bei Deep Purple ist sie wohl aber der Grund, warum sie noch immer auf Tour gehen. Von der Originalbesetzung ist lediglich nur Ian Paice, der Schlagzeuger der Band, vertreten. Doch Steve Morse (Gitarre), Roger Glover (Bass), Don Airley (Keyboard) und Ian Gillan (Sänger) bewiesen, dass sie die Kracher der Gründungsmitglieder sehr wohl perfekt präsentieren können. Wohl auch, weil sie schon seit Jahren Teil der Band sind.

Fast nur Klassiker

20 Songs – davon hauptsächlich Klassiker aus den Alben „Machine Head“, „Deep Purple In Rock“ und „Fireball“ – wurden der Menge präsentiert. Heute sind die Alben, die in den frühen 1970er Jahren auf den Markt kamen, Meilensteine des Rock-Genres. Bis heute haben Lieder wie „Bloodsucker“, „Strange Kind Of Woman“ oder „Highway Star“ nichts an ihrer Wucht eingebüßt. Es sind Klassiker, die nicht nur Deep Purple-Fans kennen; es sind Hits, die auch die heutige Generation kennt (und liebt). Schlussendlich vereinen die Songs der früheren Deep Purple Präzision, Kraft und Virtuosität in wenigen Minuten.

Gillan in Top-Form

Das Alter merkte man den Herrschaften kaum an. Natürlich brauchte Ian Gillan immer wieder Pausen, damit seine Stimmbänder – auch für die noch anstehenden Konzerte – fit bleiben. Vielleicht sind es auch die vermehrten Pausen, die dafür sorgen, dass Gillan – verglichen mit vergangenen Auftritten vor wenigen Jahren – in Top-Form war. Das merkten die Besucher auch bei Hit wie „Space Truckin'“ oder auch dem legendären und „Smoke On The Water“. Man konnte an diesem Abend kaum glauben, dass Gillan bereits 70 Jahre alt ist. Auch Glover ist bereits 70.

Die Fans waren begeistert

Dass Deep Purple mit den neuen Titeln „Uncommon Man“, „Vincent Price“ oder „Hell To Play“ nicht alle Anhänger der ersten Stunde überzeugt, ist kein Geheimnis. Doch die Lieder wurden zu Zeitpunkten gespielt, in denen treue Fans bereits zu 100 Prozent in Party-Stimmung waren. Wer drei Klassiker hörte und sich bereits freute, Deep Purple in Bestform zu erleben, konnte auch die musikalischen Irrfahrten der neuesten Alben verzeihen. Am Ende gab es noch „Hush“ und „Black Night“ – Hits, die bereits 45 Jahre alt sind und den krönenden Abschluss eines gelungenen Konzertabends darstellten.

Entwicklungshilfe: In München sollen nun neue Projekte verwirklicht werden

Entwicklungshilfe: In München sollen nun neue Projekte verwirklicht werden

Entwicklungshilfe bedeutet nicht nur den Bau eines Brunnens oder auch ein Verteilen von Lebensmitteln; Entwicklungshilfe bedeutet auch, neue Ideen zu haben sowie Impulse zu setzen. Auf Basis jener Faktoren, sollen nun neue Projekte in München verwirklicht werden. Im „Innovation Accelerator“ des „World Food“ Programmes, sollen neue Ideen und Projekte ins Leben gerufen werden. Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller haben das „Innovation Accelerator“ eröffnet.

München hat sich gegen neun andere Standorte durchgesetzt

Dabei soll das neue Zentrum in der Innenstadt zu einem Ort werden, an dem NGOs sowie Start-ups mit neuen Ansätzen im Bereich der Entwicklungshilfe arbeiten sollen. Bernhard Kovac, Leiter des „Innovation Accelerator“ wünscht sich, am neuen Standort auch Mentoren zu treffen, die Projekte fördern und unterstützen. München ist zwar – im Vergleich zu anderen Standorten – die wohl kleinste Stadt, hat jedoch ein enormes Potential. Denn München hat nicht nur eine lebendige Start-up-Szene, sondern auch Top-Universitäten sowie auch zahlreiche Unternehmen, die auch in Ideen investieren möchten. Auch die wirtschaftliche Lage darf keinesfalls unterschätzt werden. Kovac ist sicher, dass der Standort nicht besser gewählt hätte werden können.

Unterstützungen gibt von Seiten des bayerischen Freistaats und der Bundesregierung

„Wir haben 10 Standorte miteinander verglichen und sind am Ende auf das Ergebnis gekommen, dass es München werden soll. Natürlich werden wir vom bayerischen Freistaat und der Bundesregierung unterstützt, sodass es uns leichtgefallen ist, München auszuwählen“, so Kovac. Natürlich liegt es auch am Geld. Innovation darf auch seinen Preis kosten. Die Ideen sollen nicht nur durch Mentorenprogramme und Coaching unterstützt, sondern – wenn alle Seiten überzeugt sind – auch finanziell gefördert werden. Nur so können die Ideen, die sehr wohl gut und neu sind, auch derart verwirklicht werden, dass sie den Menschen helfen, die in Entwicklungsländern leben.

Das Erzbistum München besitzt ein Vermögen von 3,3 Milliarden Euro

Das Erzbistum München besitzt ein Vermögen von 3,3 Milliarden Euro

Am Vormittag des 20. Juni 2016 gewährte das Erzbistum München und Freising zum ersten Mal einen Einblick in seine Vermögensverhältnisse. Dabei stellte sich heraus, dass es über ein Vermögen von 3,3 Milliarden Euro verfügt. Allerdings stehen dem auch Verpflichtungen in erheblicher Höhe gegenüber.

 

Wie sich die Vermögensbilanz des Münchner Erzbistums zusammensetzt

Aus der Offenlegung des Vermögens vom Erzbistum München und Freising ist ersichtlich, wie es sich im Einzelnen zusammensetzt. Demnach sind die beiden größten Posten auf der Habenseite die Finanzanlagen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro und die Sachanlagen, die sich auf 1,2 Milliarden Euro belaufen. In der Bilanz sind zudem die Verpflichtungen verzeichnet, die das Erzbistum hat. Mit 2,5 Milliarden Euro sind hierbei die zweckgebundenen Rücklagen am höchsten. Unter diese fallen beispielsweise die Kosten, die das Erzbistum für den Erhalt und den Unterhalt seiner etwa 6.000 Immobilien aufwendet. Zudem müssen 477 Millionen Euro als Pensionsverpflichtung für die Mitarbeiter des Erzbistums zurückgehalten werden. Die 570 Millionen Euro, die im Jahr 2015 durch die Kirchensteuer der 1,7 Millionen Katholiken im Bistum eingenommen wurden, werden größtenteils für die Bezahlung des Personals verwendet, das unter anderem in der Seelsorge, der Verkündigung und bei der Caritas tätig ist.

 

Die Entwicklung der Bilanzsumme

Die veröffentlichte Bilanz des Erzbistums München und Freising umfasst den Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2015. Eröffnet wurde die Bilanz mit Immobilienvermögen, Anlagevermögen, Wertpapieren, Kassenbeständen und Guthaben in einer Höhe von 4,606 Milliarden Euro. Diese wurde im Laufe des Geschäftsjahrs um 1,3 auf 3,3 Milliarden Euro verringert. Dies hat den Grund, dass das Erzbistum München die Finanzierung seiner drei Kernaufgaben Verkündigung, Bildung und Caritas auf drei Stiftungen übertragen hat. Damit will das Erzbistum dafür sorgen, dass es nicht mehr von den schwankenden Einnahmen aus der Kirchensteuer abhängig ist. Allen drei Stiftungen wurde insgesamt ein Geldbetrag von einer Milliarde Euro übertragen, den sie für ihre Tätigkeiten aufwenden können. Die Einnahmen, die die Stiftungen generieren, fließen wiederum dem Bistum zu, das diese jedoch zweckgebunden einsetzen muss.

München: Die Gentrifizierung geht voran

München: Die Gentrifizierung geht voran

Mit dem Wegfall des Bestandsschutzes für 5100 Wohnungen in Neuhausen sind die Pforten für eine mögliche Luxussanierung und dem damit verbundenen Strukturwandel geöffnet. Diese sich auch in anderen Stadtbezirken abzeichnende Entwicklung ist generell im Zunehmen begriffen.

Etwa 136 000 Wohnungen in München sind aktuell durch 20 Erhaltungssatzungsgebiete geschützt. Das bedeutet, dass in diesen Gebieten Luxussanierungen genehmigt werden müssen. Dasselbe gilt für das Aufteilen in Eigentumswohnungen und außerdem kann eine Neuvermietung nur an Personen erfolgen, die eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten und es muss ein Mieterschutz zugesichert werden. Diese Erhaltungssatzungen aber müssen für eine Verlängerung alle fünf Jahre auf das Vorhandensein ihrer Voraussetzungen geprüft werden.

In dem Stadtbezirk Neuhausen genießen künftig nur noch 3800 Wohnungen den Schutz der Erhaltungssatzung. Diese liegen südlich des Rotkreuzplatzes beidseitig der Schulstraße und in einem neu hinzugekommenen Gebiet zwischen der Hirschberg- und der Richelstraße. Hier wurden 60 Prozent der Gebäude vor 1948 gebaut, womit Sanierungspotential besteht. Außerdem liegt die Kaufkraft der dort lebenden Menschen mit 26.800 Euro jährlich unter der durchschnittlichen Kaufkraft in München mit 28.900 Euro. Luxussanierungen, oder die Wandlung von Mietwohnungen zu Eigentumswohnungen, würden die angestammten Mieter, von denen gut ein Drittel weniger als 1500 Euro im Monat zur Verfügung hat, fast zwangsläufig verdrängen. Deshalb sind hier die Kriterien für den Schutz durch eine Erhaltungssatzung gegeben.
Diese Kriterien sind in dem Gebiet, in dem die nun aus der Erhaltungssatzung herausfallenden 5100 Wohnungen liegen, schon längst nicht mehr vorhanden: Trotz bisherigem Bestandsschutz gilt es als ein sehr attraktives Wohnungsgebiet, in dem das jährliche Durchschnittseinkommen des Bewohners das des durchschnittlichen Müncheners um 14,5 Prozent übersteigt. Das führte zu einem geringeren Schutzbedarf, sodass dieser schließlich wegfiel. Die juristische Begründung für die Schutzmaßnahmen wäre bei Klagen von Hauseigentümern, oder Investoren, nicht plausibel genug.

Hier zeigt sich eine gewisse Ironie der Erhaltungssatzung: Das Verschwinden des Schutzbedarfes, was zu ihrer Aufhebung führt, ist eigentlich genau das, wo sie hätte vor schützen sollen.
Für Anna Hanusch, der Vorsitzenden des Neuhauser Bezirksausschusses und Stadträtin der Grünen, sind Erhaltungssatzungen ohnehin nur sehr bedingt ein geeignetes Mittel, um die zunehmende Gentrifizierung zu verhindern. Angesichts der Tatsache, dass diese in den meisten aus den Erhaltungssatzungen entlassenen Gebieten vorangeschritten ist, spricht sie von einem eher stumpfen Instrument.

Stadtgründungsfest – München feiert ihren 858. Geburtstag

Stadtgründungsfest – München feiert ihren 858. Geburtstag

„München jubelt“. Vom 18. bis 19. Juni 2016 lädt München zum Stadtgründungsfest. Die Stadt feiert ihren 858. Geburtstag. Im Rahmen des Geburtstages gibt es ein großes Fest mit einem abwechslungsreichen Programm.

München wurde vor 858 Jahren urkundlich erwähnt

Das Stadtgründungsfest beginnt am Samstag und wird um 11 Uhr, nach dem Glockenspiel am Marienplatz, feierlich von Dieter Reiter, dem Oberbürgermeister, eröffnet. Danach erwartet die Münchner ein abwechslungsreiches Programm. So zeigen zahlreiche Handwerker am Odeonsplatz ihr Können. Darunter finden sich Zimmerer, Goldschmiede und auch Glaser. Wer sich für einen handwerklichen Beruf interessiert, sollte daher unbedingt die Chance ergreifen und den Profis auf die Finger schauen. Vor allem sollen junge Leute angesprochen werden, sich mit dem Thema Handwerk näher zu befassen. Damit es aber keineswegs zu leise wird, hat man auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Die Musik ist bunt gemischt; von Rock bis Jazz ist alles dabei. Am Rindermarkt können sich die Gäste von den Gemeinsamkeiten der bayerischen und irischen Kultur überzeugen. Hier wird das Guinness auf das Münchner Helle treffen und Irish Folk sowie bayerische Volksmusik zu hören sein.

Spezielles Kinderprogramm

Das Programm beinhaltet natürlich aber auch zahlreiche Stationen für die Kinder. Die Schwerpunkte befassen sich rund um das Mittelalter, sodass die Kleinen lernen können, wie man vor Jahrhunderten die Wäsche gewaschen hat. Auch Junior-Detektive werden ihre Freude haben. Während des Stadtgründungsfestes können sie nämlich einem historischen Kriminalfall nachgehen.

Freiwillige Feuerwehr und Abfallwirtschaftsbetrieb feiern ebenfalls

Die Stadt feiert aber nicht alleine. Auch die Freiwillige Feuerwehr und der Abfallwirtschaftsbetrieb feiern an diesem Wochenende ein Jubiläum – beide Organisationen bestehen seit 150 Jahren. Ihr Fest wird in der Schrammerstraße über die Bühne gehen.

Bayerische Polizei wird 70 Jahre alt

Wer noch mehr Unterhaltung möchte, findet diese in der Ludwigstraße. Am Stadtgründungsfest schließt nämlich das Straßenfestival der Bayerischen Polizei an. Auch die Bayerische Polizei begeht in diesem Jahr ihr Jubiläum – sie feiert ihren 70. Geburtstag.

Münchner KVR will städtische Sheriffs auf Streife schicken

Münchner KVR will städtische Sheriffs auf Streife schicken

Der Münchner Kreisverwaltungsreferent (KVR) Blume-Beyerle möchte neben den Beamten der Polizei künftig auch Mitarbeiterinnen eines kommunalen Sicherheitsdienstes auf Streife durch die bayerische Landeshauptstadt schicken. Die 30 bis 40 zusätzlichen Kräfte sollen Ordnungsstörungen unerlaubtes Urinieren in der Öffentlichkeit, Herumpöbeln, Lärmbelästigungen, Verschmutzungen und aggressives Betteln unterbinden.

Mehr Sicherheit und Ordnung durch kommunale Streife

KVR Wilfried Blume-Beyerle kann sein Konzept gut begründen. An sozialen Brennpunkten und im Münchner Nachtleben gibt es diverse Ordnungsstörungen, die teilweise rund um die Kneipen der Szeneviertel zu beobachten sind. Deren Wirten will der KVR ebenfalls verstärkt auf die Finger schauen, hierfür soll die Bezirksinspektion Mitte verstärkt werden. Die Sicherheitslücke entsteht laut Blume-Beyerle durch die begrenzten Ressourcen der Polizei, die sich daher auf die schwereren Fälle konzentrieren müsse. Harmlosere Vergehen im Rahmen von Ordnungswidrigkeiten bleiben hingegen oft ungeahndet, vielfach erledigen sie sich vor Eintreffen eines Polizisten. Die Bewohner empfinden das als Sicherheitslücke. Einen beträchtlichen Mangel der behördlichen Aufsicht macht der Kreisverwaltungsreferenz in der Müller- und der Sonnenstraße, am Gärtnerplatz sowie im Glockenbach- und Dreimühlenviertel aus. Die Beschlussvorlage von Blume-Beyerle kam auf Antrag der CSU-Fraktion in der Stadtverwaltung zustande. Eigentlich müssten die städtischen Bezirksinspektoren den Kneipenlärm, die Freischankflächen, Öffnungszeiten und die Einhaltung der öffentlichen Ordnung überwachen, doch diese sind nur selten nachts unterwegs. Zusätzliche Inspektoren werden nun in den Innenstadt-Quartieren die Ordnung herstellen.

Welche Vorteile bringen kommunale Kontrolleure?

Kommunale Sicherheitsleute haben erhöhte Befugnisse gegenüber den Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes. Wie jener verfügen sie zunächst über das Festnahmerecht nach § 127 Absatz 1 StPO, das auch jeder Privatperson erlaubt, einen möglichen Straftäter bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Darüber hinaus können Angestellte der Stadt Platzverweise aussprechen, Ordnungsgelder verhängen und Personen durchsuchen – alles Befugnisse, welche private Wachdienste nicht haben. An sozialen Brennpunkten ist das notwendig, von denen es in München wie überall natürlich einige gibt. Der Hauptbahnhof und das Areal ringsherum gehören dazu, wo sich die Situation seit einigen Jahren massiv verschlechtert habe, so der KVR Blume-Beyerle. Ausdauernde Biertrinker diskutierten dort in Gruppen lautstark untereinander, zu handfest Prügeleien kommt es ebenfalls. Gehweg sind mit Zigarettenkippen, leeren Bierflaschen und Kronkorken übersät. Zudem steigt hier der Drogenhandel und -konsum. Im Nachtleben am Gärtnerplatz gibt es ähnliche Probleme. Dabei sind die Wochentage längst nicht mehr ausgenommen, Anwohner fühlen sich belästigt, Touristen meiden die betreffenden Viertel. Der Ordnungsdienst müsse nun als Korrektiv an Brennpunkten wieder auf die Einhaltung der öffentlichen Ordnung achten. Ein flächendeckender Einsatz ist nicht vorgesehen: Hierzu wären bis zu 300 zusätzliche Stellen nötig.

Die alternative Szene in München hat aber nur einen Wunsch: anders sein!

Die alternative Szene in München hat aber nur einen Wunsch: anders sein!

Die bayerische Landeshauptstadt scheint zahlreiche Klischees zu erfüllen. Ob es die „Bussi-Bussi-Gesellschaft“ oder auch die „Schickimickis“ sind – in München ist jede Szene vertreten. So auch die alternative Szene, die aber nur einen Wunsch hat: anders sein! Matthias Schwab hat den ersten Schritt gesetzt und konnte bereits 15.000 Menschen auf Facebook begeistern.

„München Mal Anders“

München und der Ruf der glattgebügelten Stadt. Auch wenn zahlreiche Klischees erfüllt werden, sind viele junge Münchner anders. Sie wollen das Image der Stadt verändern und haben „München Mal Anders“ gegründet. 15.000 Facebook-User haben der Initiative einen „Daumen“ geschenkt. Auf „München Mal Anders“ können sich Jungunternehmer oder Künstler ein Profi anlegen und Geschäftsideen präsentieren. Auch Kulturveranstaltungen, Kneipen und Clubs werden vorgestellt. Die Idee stammt von Matthias Schwab. Er weiß, dass man auch abseits der Schickeria Spaß haben kann.

Die Szene möchte sich und die Stadt verändern

Auf der Internetseite wird schnell klar, dass die Macher der Initiative der Stadt ein neues Image verpassen möchten. Wer aber glaubt, dass der Begriff „alternativ“ noch immer das Frischkornmüsli ist oder auch der Aktivismus, sich an Bäume zu ketten, irrt. Heute sind „Alternative“ nicht mehr lautstark auf der Straße, um ihren Unmut kundzutun, sondern klicken ihre Wut im Internet aus. Viele der „Alternativen“ bezeichnen sich aber auch als „cool“, weil sie sich „uncool“ geben. In München entsteht eine neue Subkultur, die sehr wohl das Image der Stadt ändern und sich selbst verwirklichen möchte. Kreativität und auch Individualität sind wichtiger und gefragter denn je. Am Ende möchte die alternative Szene auch anders sein. Man möchte alte Klischees loswerden und sich einen neuen, einen anderen Ruf aufbauen.

Wird sich München verändern?

Und der alternative Lebensstil ist, verglichen mit jenem der 1960er und 1970er Jahre, teuer geworden. Menschen achten auf Nachhaltigkeit und hohe Qualität. Dabei geht es nicht nur um Nahrung, sondern auch um Kleidung, Kulturangebote und sonstige Artikel und Produkte, die für den Zeitvertreib genutzt werden. Am Ende geht man lieber in das kleine Lokal mit dem Bio-Kuchen oder auch in eine Boutique, die darauf Wert legt, fair produzierte Mode zu vertreiben. München erfüllt viele Klischees. Dass München aber eine Stadt der Alternativen geworden ist, die anders sein sollen, kann man noch nicht so ganz glauben. Ob sich jene Subkultur durchsetzen kann und München sowie die Szene „anders“ werden, steht in den Sternen.

TU München stellt ab sofort ein Studienzentrum in altem Kloster zur Verfügung

TU München stellt ab sofort ein Studienzentrum in altem Kloster zur Verfügung

Studierende und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) können nun – inmitten barocker Architektur – forschen. Die Universität stellt ab sofort ein Studienzentrum im ehemaligen Raitenhaslach-Kloster zur Verfügung. Nach jahrelanger Restaurierung findet – unter Anwesenheit des Ministerpräsidenten – die Eröffnung am 4. Juni statt.

Das „Science & Study Center“ nimmt mit 4. Juni seinen Betrieb auf

Das ehemalige Zisterzienserkloster Raitenhaslach wird nun der neue Aufenthaltsort für Studierende und Wissenschaftler der TUM. Nach aufwendiger Restaurierung steht ab 4. Juni das neue Akademiezentrum – hinter den Klostermauern – zur Verfügung. Das „Science & Study Center“ der Technischen Universität überzeugt mit einer 1000 m² großen Fläche. Des Weiteren stehen ein Tagungsraum, mehrere Studierzimmer und zahlreiche Seminarräume zur Verfügung.

Die größte technische Universität Europas

Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt Burghausen. Die TUM teilte mit, dass die Stadt auch Lesungen und Konzerte im Prälatenstock veranstalten möchte. So wird am Samstag, den 4. Juni, das Studienzentrum feierlich eröffnet. Nach einem Gottesdienst und Festakt startet der offizielle Betrieb. Ministerpräsident Horst Seehofer wird ebenfalls an der Eröffnung teilnehmen. Mit fast 40.000 Studierenden zählt die TUM zu den größten technischen Universitäten Europas; 500 Professorinnen und Professoren sind an der Universität beschäftigt.

Kostenlose Nutzung für 25 Jahre

Das „Science & Study Center“ soll ein Ort freier Gedanken, internationaler Begegnung und kreativem Wissensaustausch werden. Auch soll, so die TUM, der klösterliche Geist spürbar werden. Vor allem sei es die Wissenschaftstradition der Zisterzienser, die wiederaufleben soll. Als kunsthistorisches Aushängeschild wurde der Festsaal mit den Deckenfresken von Johann Martin Heigl gewählt. Seit der Säkularisation von 1803 befindet sich der Prälatenstock im Privatbesitz. Die Stadt Burghausen kaufte das Gebäude im Jahr 2003; zehn Jahre später unterzeichnete die TUM einen Nutzungsvertrag des Gebäudes, um ein Studien- sowie Seminarzentrum zu errichten. Dabei erforschten fünf Architekturlehrstühle der TUM die Bausubstanz und Historie des Prälatenstocks. Die gewonnenen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass im Rahmen der Restaurierung auf die historische Bausubstanz geachtet werden konnte. Die TUM kann die restaurierten Räume – kostenlos – für zunächst 25 Jahre nutzen.

Zurück in die Neunziger: The Corrs wieder unterwegs

Zurück in die Neunziger: The Corrs wieder unterwegs

Wer in den 1990er Jahren ein Konzert seiner Lieblingsband besuchte, hatte sein Feuerzeug für Zigaretten und Balladen mit, feierte frenetisch seine Helden auf der Bühne und ließ sich seine Stimmung auch nicht durch schlechten Sound verderben. Bands wie „The Corrs“, originale Musikgrößen, waren noch in Originalbesetzung, ohne Reunion-Tour oder nach dem vierten Sänger-Wechsel zu sehen. „The Corrs“ – eine Band, die man heute – nicht nur in der Olympiahalle – dringend benötigt. Eine Band, die nicht Managern getrieben wird, sondern Musik aus dem Grund macht, weil sie von den Leuten gehört werden will.

Der Wandel der Zeit

Heute sind es Taschenlampen-LEDs der Mobiltelefone, die für die „romantische Stimmung“ während einer Ballade sorgen. Ob das „The Corrs“ stört? Sie sind Originale der 1990er Jahre und haben mit ihrer Musik dem damals aufkommenden Techno den Krieg erklärt. Die Band konnte mit „Dreams“, einer Coverversion des Fleetwood Mac-Klassikers, ihren Durchbruch feiern und spielte sich danach in die Herzen unzähliger Fans. „The Corrs“ waren nie eine Band, die mit Skandalen auffielen oder bitterböse und skandalöse Texte sangen. Sie waren die Band, die dem Genre ein freundliches Gesicht verlieh. „The Corrs“ waren Perfektionisten, die in den 1990er Jahren dem schlechten Sound trotzten, dennoch überzeugten und allen Fans einen glücklichen Heimweg bescherten. Heute sind „The Corrs“ wieder unterwegs. Das Publikum ist älter, die Songs aber genauso gut. Ob es „Radio“, „Love To Love You“ oder „Breathless“ und „Runaway“ sind. Klassiker, die in der Setlist niemals fehlen dürfen. Auch neue Sachen – wie etwa „Kiss Of Life“ – werden gespielt, gelten aber, so die Meinung vieler Fans, als „Lückenfüller“.

„The Corrs“ – die Hauptsache ist, sie spielen

Andrea, Caroline, Sharon und Jim Corr scheinen sich selbst anzutreiben, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Sie haben – nach 25 Jahren – wieder Lust auf Auftritte und Konzerte bekommen und möchten Menschen mit ihren Melodien begeistern. Dass eine bestuhlte Olympiahalle vielleicht nicht der beste Ort für „The Corrs“ war, bleibt jedem Fan selbst überlassen. Vielleicht wäre ein kleinerer Club authentischer für eine Band, die in den 1990ern zu den originalen Größen der Pop- und Rockwelt zählten. Doch am Ende ist es fast nebensächlich, ob „The Corr“ in einem Club oder in einer vollen Halle spielen – sie spielen; der einzige Faktor, der tatsächlich zählt!