Simone Rohrmüller

Interview mit Topmodel Simone Rohrmüller

Simone RohrmüllerWie kam es zur der Teilnahme bei Germanys next Topmodel?

Durch eine Fernsehwerbung wurde ich auf das Casting in Regensburg aufmerksam. Mein damaliger Freund motivierte mich mitzumachen und fuhr mich hin.

Welche Erfahrungen konnten Sie bei GNTM sammeln?

Ich habe viel über mich selbst und die Medienbranche gelernt. Vor allem wie wichtig es ist sich selbst treu zu bleiben.

Wie ging es danach weiter?

Danach habe ich erst mal mein Abitur nachgeholt und das Modeln vernachlässigt.

Hat sich Ihr Leben durch GNTM verändert?

Klar hat GNTM einen gewissen Einfluss auf mein Leben ausgeübt. Ich habe mich dadurch selbst weiterentwickelt und neue Seiten an mir kennengelernt.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?

In nächster Zeit werde ich mehr Zeit in das Modeln investieren und im Herbst mein Staatsexamen für das Lehramt Sonderpädagogik schreiben.

Welche Models inspirieren Sie und warum?

Ich finde Models sehr inspirierend, die Stärke verkörpern aber trotzdem feine Gesichts- und Körperzüge haben. Alena Blohm oder Taylor Hill zum Beispiel.

Wie halten Sie sich fit?

Ich trainiere mit dem Programm von Kayla Itsiness, einer australischen Fitnesstrainerin. Es kombiniert Kraft- und Ausdauertraining. Außerdem ernähre ich mich sehr gesund.

Wie reagieren Sie, wenn man Sie auf der Straße erkennt und auf GNTM anspricht?

Offen und freundlich. Anfangs war es eine neue Situation für mich aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt.

Was sind Ihre Lieblingsbeschäftigungen außerhalb des Modellebens?

Natürlich mit meinen Freunden und meiner Familie Zeit verbringen. Aktivitäten draußen und in der Natur mag ich besonders gerne. Außerdem liebe ich das Reisen.

Stehen neue Projekte an?

Ja ich habe mir einiges vorgenommen für die nächste Zeit, genaueres kann ich dazu noch nicht sagen. Auf meinem Instagram Account werde ich aber alles veröffentlichen.

Fotos von Simone Rohrmüller

Sturm der Liebe: Louisa von Spies ist Desirée Bramigk: Interview

Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen?

6Ich empfinde die Schauspielerei als so etwas wie eine natürliche Fügung. Ich kann nicht genau beschreiben warum, aber ich wollte schon immer Schauspielerin werden. Bereits als kleines Kind habe ich schon davon geträumt. Dabei gab es niemanden im meinem Umfeld, der Künstler war.

Ich bin in einer Großfamilie auf dem Land aufgewachsen. Wir haben kein Theater besucht, -es gab schlicht keines in der näheren Umgebung. Ich habe mir in meiner Fantasie ausgemalt, wie es wohl sein mag, Schauspielerin zu sein. Dennoch habe ich diesen Beruf ergriffen und meinen Traum wahr werden lassen. Bis heute kann ich mir nach wie vor nichts anderes vorstellen. Ich fühle mich sehr wohl in meinem Beruf, manchmal sogar Zuhause. Meine Arbeit macht mich glücklich.

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Wie haben Sie es geschafft Hauptdarstellerin bei „Sturm der Liebe“ zu werden?

 

Meine Agentur hat von Zeit zu Zeit immer Anfragen bekommen von diversen Fernsehproduktionen. Es handelte sich dabei um so genannte „Zeitanfragen“.

Da ich jahrelang festes Ensemblemitglied am Staatstheater war, kam das jedoch zunächst nicht in Frage. Doch dann wollte ich mehr drehen und habe mein Festengagement am Staatstheater Nürnberg gekündigt. Am gleichen Tag hatte ich ein Casting für „Sturm der Liebe“. Ich bin gecastet worden, wie jede andere Bewerberin auch. Nach diversen Castingrunden wurde ich dann für die Rolle der Antagonistin der diesjährigen Staffel besetzt. „Desirée“ ist jetzt für eine Weile mein zweites „Ich“. Jeden Morgen verlasse ich das Haus um Sie zu spielen…

 

3Wie halten Sie sich fit für Ihre langen Drehtage?

Wer sagt dass ich fit bin???

 

Wer ist Ihr Lieblingsschauspieler? Welche Stars inspirieren Sie und warum?

Es gibt so viele unglaublich tolle Kollegen! Eigentlich komme ich da aus dem Staunen gar nicht mehr raus.  Wenn ich Zuhause Zeit zum Entspannen finde, schaue ich gerne Filme an.

Beispielsweise einen Hollywoodstreifen mit Denzel Washington, den ich sehr verehre.

Aber ich schaue auch sehr gerne Tatort, oder gute deutsche Produktionen wie „Für eine Nacht… und immer?“ mit Juliane Köhler und Marc Benjamin.

Jedes Mal wenn ich einen Film schaue, sei es im Fernsehen oder im Kino, fühle ich mich von der Arbeit meiner Kollegen inspiriert. Das ist selbstverständlich nicht immer so, denn ich kann mich auch sehr ärgern über das was ich sehe. Im Theater ist es genauso. Überhaupt liebe ich es zu beobachten. Das war schon immer so. Und Alles was ich sehe und höre ist Inspiration.

 

5Was machen Sie privat am liebsten?

Am liebsten bin ich mit meinen Liebsten zusammen. Ich schalte gerne ab, oder versuche es zumindest. In der Natur sein, gut essen, schlafen, Bewegung, Kultur genießen, und natürlich verreisen, wenn es möglich ist. Stress meiden. In den Tag hinein leben. Was ich außerdem sehr liebe, ist die Musik. Ich schreibe selbst Lieder und begleite mich mit der Gitarre oder dem Klavier. Das ist eine große Leidenschaft. Manchmal trete ich hier oder da auf, wenn es sich ergibt. Daran werde ich auch zukünftig weiterarbeiten und eines Tages wird es mein erstes eigenes Album geben. So träume ich immer weiter und manche Träume werden bekanntlich wahr…

Über Louisa von Spies

31Louisa von Spies wird am 15. September 1983 in Münsterland geboren und ist eine deutsche Schauspielerin. Nach dem Abitur studiert sie von 2004 bis 2008 am „Max-Reinhardt Seminar“ in Wien und schließt das Schauspielstudium mit Magister Artium, mit Auszeichnung ab. Anschließend erhält Sie ein Festengagement am Staatstheater in Nürnberg und Braunschweig.

Bereits während ihres Studiums spielt von Spies diverse Theaterrollen, wie z.B. „Käthchen von Heilbronn“ am Staatstheater Braunschweig.

2013 schlüpft sie in die Rolle der Kommissarsanwärterin Nina Wagner, in der Krimalreihe „Mord in bester Gesellschaft“. Seit Mitte 2016 steht Louisa von Spies in der ARD-Telenovela Sturm der Liebe, als Antagonistin Desirée Bramigk, vor der Kamera.

Als Sängerin und Songwriterin komponiert und schreibt Louisa Lieder auf Deutsch und Englisch, die sie in der Regel selbst mit Klavier oder Gitarre begleitet. Auf Anfrage hält sie Lesungen und coacht als Schauspiellehrerin. Sie bereitet Schauspielinteressierte auf das Vorsprechen an der Schauspielschule vor.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Künstlerin unter http://www.louisavonspies.de.

Weitere Fotos von Louisa

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Interview mit Editha Tarantino

  1. Wie sind Sie zur Malerei gekommen?

Schon als Kind habe ich gerne gezeichnet und gemalt. In der Schule habe ich meine Hefte und Hausaufgaben mit kleinen Zeichnungen „aufgepeppt“. Ich liebe Kreativität, alles Handwerkliche, ich improvisiere sehr gerne. Vor ca. 30 Jahren begann ich, mich intensiv mit der Malerei zu beschäftigen. Ich kaufte mir unzählige Bücher und begann im Selbststudium alles über Techniken, Farben, Kunstgeschichte usw. zu lernen. Bei einer sehr guten Malerin, einer Aquarellistin, besuchte ich regelmäßig Kurse, nahm an Studienreisen teil. Leider ist ja die Aquarelltechnik ein bisschen aus der Mode. Ich finde es schade, weil es eine sehr schöne, auch schwierige Technik ist. Dann schrieb ich mich an der Kunstschule bei Prof. Seeger ein und habe 2 Semester Aktzeichnen geübt. Irgendwann war die Malerei dann ein großer Teil meines Lebens. Wenn ich darüber nachdenke, was die Initialzündung für den Wunsch mich so intensiv auszubilden war, war es ein Besuch eines Michael Jackson Konzertes. Ich war von dem Künstler und Menschen so fasziniert, dass ich mir seine Biografie kaufte. Mein Sohn war damals noch ganz klein und war von meiner „ Michaelmanie“ angesteckt. Er wollte unbedingt, dass ich ihm ein Bild von Michael Jackson aus der Biografie male. Das gelang mir erstaunlich gut und in der Folge musste ich für viele Kinder aus der Bekanntschaft und Verwandtschaft Michael Jackson malen. Das hat mich so angezündet, dass der Wunsch mich nun „richtig“ auszubilden entstand. So begann meine Malkarriere….eigentlich durch Michael Jackson.

  1. Welche Künstler inspirieren Sie und warum?

Schon immer haben mich die Impressionisten fasziniert. Claude Monet, Edouard Manet, Max Liebermann z.B. Ich liebe Licht und Schatten in Bildern. Vor kurzem war ich in der Ausstellung von Joaquin Sorolla in der Kunsthalle München und konnte mich gar nicht satt sehen an diesen wunderschönen Werken. Obwohl ich seit einigen Jahren die expressive Acrylmalerei bevorzuge, hauptsächlich Portraits male, findet man in meinen Bildern stets viel Licht und Schatten. Heute ist es ja durch das Internet sehr einfach, sich zu inspirieren.   Es gibt so unglaublich viele gute zeitgenössische Maler. Da könnte ich sehr viele aufzählen. Ich bevorzuge die gegenständliche Malerei, zähle mich auch zu den gegenständlichen Malern. Ich male sehr spontan in expressionistischer Freiheit und einem sehr „lebendigen“ Pinselduktus.  Man hat in so vielen Jahren natürlich seine „ Handschrift“ entwickelt. Diesen einen Künstler, dem ich nacheifere, gibt es nicht.

  1. Sie haben bereits in New York ausgestellt. Wie ist es dazu gekommen?

Ja, das war sehr schön, eine sehr gute Erfahrung. Ich habe letztes Jahr einen Galeristen kennen gelernt, der mich eingeladen hat, meine Bilder in New York auszustellen. Dieses Jahr im Mai war es so weit. Es war in einer wunderschönen Galerie in Manhattan / Chelsea / Lower East Side. Soho und die Lower East Side ist derzeit mit seinen 200 Kunstgalerien das kulturelle Zentrum in New York und wird von vielen Kunstinteressierten aus aller Welt besucht. Es war eine Möglichkeit, sich dem internationalen Vergleich zu stellen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Ein Highlight meiner bisherigen künstlerischen Laufbahn. Ich konnte mit einigen anderen Europäischen Künstlern meine Bilder präsentieren. Ich habe die Ausstellung genutzt, um mir New York anzusehen, natürlich die wichtigsten Museen besucht und auch einige ganz interessante Kontakte geknüpft.

  1. Wie kommt es zu dem interessanten Namen „Tarantino“?

Das ist sehr einfach. Man heiratet einen Italiener mit dem Namen Tarantino J Ich werde oft gefragt, ob das mein Künstlername ist. In meinem Pass steht wirklich Editha Tarantino. Ich finde diesen Namen auch sehr schön, war aber einfach Zufall. Mein Mädchenname war Doppler.

  1. Welche Art von Kunst gefällt Ihnen am besten?

Das kann ich so gar nicht sagen, da ich sehr vielseitig interessiert bin. In erster Linie natürlich die Malerei, aber ich begeistere mich auch für gute Musik, Bildhauerei, Fotografie.  Graffiti finde ich auch ganz spannend. In New York bin ich einen halben Tag durch Harlem gewandert um Graffitis zu sehen, habe aber leider nichts gefunden. Einheimische haben mir erzählt, dass die Graffitis alle entfernt wurden, worüber ich sehr enttäuscht war. Ich hatte gehofft, so einen schönen Hinterhof mit tollen Graffitis zu finden. Ich habe in Harlem aber sehr schöne Fotos gemacht. Es war Muttertag und ich habe so wunderschöne Familien gesehen. Ältere Damen mit tollen Hüten und schicken Kleidern. Ich fotografiere sehr gerne, nutze die Fotos dann als Inspiration für meine Bilder.

  1. Wie lange arbeiten Sie an einem so tollen Gemälde wie z.B. das von Karl Lagerfeld?

Karl Lagerfeld zu malen habe ich sehr genossen. Er ist ein sehr dankbares Motiv und war in einer Nacht fertig. Ich male grundsätzlich sehr schnell, da ich spontan male. Allerdings bereite ich mich, besonders wenn ich Portraits male, sehr gut vor. Lese oft vorher Biografien, damit ich eine möglichst gute Vorstellung von dem Menschen habe. Danach malt mein Pinsel quasi von selbst J Ich werde oft gefragt, wie lange ich für ein Bild brauche. Dann sage ich ganz gerne z.B.   „5 Stunden und 30 Jahre Erfahrung“. Es ist tatsächlich so, dass man viele Jahre und ständig üben muss, bis man quasi aus dem Unterbewusstsein malt. Wie auch ein Musiker viele Jahre und ständig üben muss, um sein Instrument zu beherrschen. Malen ist ein sehr komplexes Handwerk, man lernt auch nie aus. Aber das ist ja gerade das Schöne. Ich hoffe, ich werde meine Neugierde nie verlieren, ich will mich immer weiter entwickeln.  Ich habe einen sehr hohen Anspruch an die Qualität meiner Bilder. Oft gehe ich auch wochenlang „ schwanger“ mit einer Idee, um dann in ein paar Stunden das Bild zu malen.

  1. Was sind Ihre beruflichen Ziele?

Ich bin zwar sehr ehrgeizig, bin aber sehr zufrieden, wie es jetzt gerade ist. Ich gebe regelmäßig Unterricht in meinem Atelier. Bin Dozentin bei einigen Kunstakademien, ich mache endlich nur mehr das, was ich immer wollte. Malen, malen, malen…. Ich liebe es, mein Wissen und die Liebe zur Malerei weiter zu geben. Natürlich stelle ich regelmäßig auch aus, gehe auf Messen. Viel zu wenig zwar, weil es mit so viel administrativer Arbeit verbunden ist, ich male lieber J Ich bin kein Planer, eher ein bauchgesteuerter Mensch. Ich bin offen für alles, was kommt….

  1. Stehen neue Projekte an und falls ja, verraten Sie mir welche?

Zurzeit bereite ich mich auf eine Ausstellung in meiner Heimatstadt St. Pölten vor. Es ist zum ersten Mal, dass ich in meiner alten Heimat ausstelle und ich freue mich sehr darauf. Sie wird den Titel „ Humanity….I have a dream“ tragen. Ich stelle Portraits von Menschen aus, die sich in irgendeiner Weise für Menschlichkeit und den Weltfrieden eingesetzt haben. Das sind bekannte Persönlichkeiten, wie Martin Luther King, Mutter Theresa, Jesus von Nazareth, John Lennon, Michael Jackson, Gandhi. Aber auch relativ unbekannte Menschen wie Irena Sendler, die über 2500 jüdische Kinder aus dem Warschauer Ghetto gerettet hat. Oder Hermann Gmeiner, den Gründer der SOS Kinderdörfer. Humanität ist mir ein großes Anliegen, ich versuche auch, soweit es geht, ein „guter Mensch“ zu sein.

  1. Was machen Sie privat, wenn Sie sich nicht der Kunst widmen?

Ich gehe mit meinen Hunden in die Natur. Als gebürtige Österreicherin liebe ich die Berge. Wenn ich Zeit habe, gehe ich gerne durch die Stadt und beobachte Menschen, fotografiere. Manchmal gehe ich gerne ins Museum, aber das hat schon wieder mit Kunst zu tun …. irgendwie lande ich da immer J Ich koche sehr gerne und liebe es, mit Freunden und Familie zusammen zu essen. Ich reise sehr gerne, mag aber keine Pauschalreisen, ich würde niemals eine Kreuzfahrt auf einem Schiff machen. Ich mag die Individualität, den Zufall. Man sagt, ein Maler definiert sich nicht nur in dem was er malt, sondern viel mehr, wie er malt. Ich male spontan… ich liebe die Spontanität. Ich hasse es, das Leben zu planen, weil ich Überraschungen liebe….

10. Was denken Sie über Gustav Klimt und das Portrait von Adele Bloch? Ist Sie die Mona Lisa von Wien?

Das ist eine sehr interessante Frage. Gustav Klimt  war mit Adele Bloch – Bauer befreundet. Sehr wahrscheinlich diente  sie ihm bei einigen seiner Gemälde als Modell.  Das wohl bekannteste Bild ist “ Adele Bloch-Bauer I “ aus seiner goldenen Periode. Das Werk  Klimts  erzielte 2006 einen Rekordpreis und hängt jetzt  in der Neuen Galerie in New York. Dieses Bild ist wohl das berühmteste Beispiel zum Thema Raubkunst. Österreich musste das Bild 2006,  das einst die Nazis geraubt hatten,  nach einem Rechtsstreit an die Erben zurückgeben. “ Adele Bloch-Bauer I“ galt   als Österreichs „Mona Lisa“ und war das berühmteste Bild des Landes.

 

Über Editha Tarantino

Edith Tarantino 3

Editha ist in Österreich geboren und aufgewachsen und lebt in Schweitenkirchen, in der Nähe von München. Sie besuchte die Kunstschule Prof. Seeger in München, sowie diverse Kunstakademien, wie z.B. die Akademie der bildenden Künste in Kolbermoor.  Zudem nahm Tarantino an Kursen bei Kunstmalern verschiedenster Richtungen teil und studierte unzähliger Kunstbücher. Sie ging auf Malreisen im In-und Ausland und erweitert ständig ihren „künstlerischen Horizont“.

Germany´s next Topmodel

Interview mit Germany´s next Topmodel Barbara Meier

Wie sind Sie zum Modelbusiness gekommen?

Ich wurde in einem Einkaufszentrum von einem internationalen Modelscout angesprochen. An dem Tag gab es in meiner Studien-Stadt Regensburg ein Casting für Germany’s next Topmodel. Ich wollte eigentlich nur zuschauen, aber der Scout war ganz begeistert und hat mich dazu überredet, mitzumachen! Zu der Zeit hatte ich eigentlich noch Mathematik studiert und die Modewelt war ganz neu für mich!

Welche Models gefallen Ihnen besonders gut und warum?

Ich finde Izabela Goulart toll, weil sie einen so unglaublich schön trainierten Körper hat und mit ihren Fitness-Postings auf Instagram richtig zum Sport machen anregt. Und Alessandra Ambrosio hat mich schon immer begeistert. Wenn man sie persönlich trifft, hat sie eine sehr natürliche Ausstrahlung und ist einfach eine schöne Frau! Wenn man sie aber auf dem Laufsteg erlebt, sprüht sie nur so vor sinnlich-feuriger Energie. Diese Verwandlung finde ich auch als Frau echt faszinierend zu beobachten.

Wie schaffen Sie es, Ihren Körper in dieser tollen Form zu halten?

Ich bewege mich sehr viel!  Zwar mache ich auch fast täglich Fitnesstraining und Ausdauersport, aber viel wichtiger finde ich, dass man sich auch den restlichen Tag viel bewegt! Ganz viele kleine Bewegungen im Alltag machen am Ende einen großen Unterschied. Von Treppensteigen bis hin zu ein paar kleinen Übungen beim Zähneputzen trägt alles einen Teil zu einem fitten Körper bei.
Viele Inspirationsmöglichkeiten und Motivation habe ich zu dem Thema in meinem neuen Buch „Dein Weg zum Glücksgewicht“ zusammengesammelt.

Aber natürlich ist auch eine gesunde Ernährung wichtig. Dabei muss man nicht zwangsläufig immer auf Kohlenhydrate etc. verzichten und man muss auch nicht hungern. Oft reicht es schon, wenn man Produkte weglässt, die industriell gefertigt sind und in denen viel Chemie und unnötiger Zucker und Salz steckt. Je natürlicher, desto besser!

Welche sportlichen Aktivitäten liegen Ihnen am meisten?

Ich mache gerne klassische Übungen für Bauch, Beine, Po und Arme, um mich fit zu halten und Kraft zu haben. Und das gerne direkt nach dem Aufstehen. Ansonsten probiere ich super gern verschiedene Sportarten aus. Das kann Stand-up-Paddling sein, Klettern, Rollschuhfahren, Boxen, …. Alles, bei dem man seinen Körper bewegt und trotzdem Spaß dabei hat!

Wie gehen Sie damit um, wenn Fans Sie in der Öffentlichkeit ansprechen?

Wenn die Fans mich nett ansprechen, freue ich mich immer darüber, wenn ich jemandem mit einem Autogramm oder einem Selfie eine Freude machen kann! Es ist ja schön, wenn Menschen meine Karriere mitverfolgt haben und ich ihnen dann im Gegenzug eine kleine Freude zurückgeben kann! Normalerweise sage ich auch nie „nein“ zu irgendjemandem… Außer ich bin gerade dabei, meinen Flieger zu verpassen und muss zum Gate rennen ;-).


Sie sind auch Schauspielerin. In welchen Produktionen sind Sie zu sehen?

In ganz unterschiedlichen Produktionen. In den letzten Jahren habe ich in vielen Deutschen Krimis fürs TV mitgespielt und in letzter Zeit auch in einigen romantischen Komödien und einem Märchen. Meine Rollen gingen schon von einem gehörlosen Medium, einer Polizistin über die Tatverdächtige, bis hin zur verflossenen Liebhaberin und zur listigen Magd. Mir macht diese bunte Mischung an Rollen großen Spaß!

Welche Projekte stehen aktuell an?

Momentan sind wir in Planung für meine erste internationale Rolle. Ich darf noch nicht viel dazu verraten. Aber wir werden in Amerika drehen und es wird nach meiner Ausbildung an der New York Film Academy mein erster Film komplett in Englischer Sprache sein.

Welche beruflichen Ziele verfolgen Sie?

Ich möchte auch in Zukunft die Mischung zwischen Modeln, Werbung und Schauspielen weiter verfolgen. Ich finde es toll, wenn ich so vielseitig arbeiten kann. Auf lange Sicht möchte ich mich auch hinter der Kamera mehr mit einbringen. Bei einigen meiner Werbepartner kann ich das auch jetzt schon machen und wir überlegen uns gemeinsam PR-Strategien und Marketing-Pläne. Ich finde es toll, wenn ich meine jahrelange Erfahrung in dem Business auch aktiv mit einbringen darf. Zudem habe ich natürlich auch viele eigene Projekte wie z.B. mein Buch. Wenn ich in Zukunft diese Mischung weiter ausbauen kann, bin ich super happy!

Was machen Sie privat, wenn Sie nicht Schauspielern oder Modeln?

Dann habe ich ganz „normale“ Hobbys: Ich gehe gern ins Kino, mache Sport mit Freundinnen, lese viel oder lade Familie und Freunde zum Kochen ein. Es gibt aber auch Momente, in denen ich es genieße, in die Natur raus zu gehen und einfach mal nichts zu tun.

 

Über Barbara Meier

Copyright: Dirk Schiff / Portraitiert.de

Copyright: Dirk Schiff / Portraitiert.de

Barbara Meier ist Model, Schauspielerin, Buchautorin und Gewinnerin von Germany´s next Topmodel.

Cotte Denise

Interview mit Playboy Playmate & Moderatorin Denise Cotte

Cotte Denise

Copyright: Dirk Schiff / Portraitiert.de

Wie kam es dazu, dass Sie Playboy Playmate geworden sind?

Ich wurde 2014 von einem befreundeten Fotografen darauf angesprochen, er meinte ich hätte großes Potential dafür, daraufhin schickte er 2-3 Bilder in Dessous zum Playboy. Ich war der Meinung, dass die sowieso untergehen würden, bei den vielen Bewerbungen, die Playboy täglich bekommt. Um ehrlich zu sein, hatte ich mich in der Vergangenheit nie mit dem Thema Playboy beschäftigt und für mich kamen auch Aktbilder nie in Frage :), aber Playboy war dann natürlich schon eine andere Hausnummer wo bekannte Stars ihre Hüllen schon Mal fallen ließen. Die Sache mit dem Präsentsein auf dem Oktoberfest und dieser bayrische Charme im Hintergrund haben mich dann schon mehr neugierig gemacht und ich zögerte nicht lange und machte dem Playboy dann eine Zusage. Nach dem Motto „No risk no fun“.

Welche Erfahrungen konnten Sie aus Hollywood mitnehmen?

Hollywood war ein Stück weit eine andere Welt für mich 🙂 Wie es schon heißt, es ist die Stadt der Träume und unendlichen Möglichkeiten. Allerdings hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass es auch mehr Schein als Sein ist. Jeder meint dort er ist eine Berühmtheit :).

Ich war sehr von der Playboy Mansion beeindruckt, es ist genauso wie man es aus dem TV kennt. Hugh Heffner ist ja leider schon etwas in die Jahre gekommen, aber dennoch hat es mich sehr gefreut, eine Legende wie Ihn persönlich kennenzulernen und gemeinsam mit der Familie die legendäre Videonight mitmachen zu dürfen, wo nur die engsten Freunde und Familienmitglieder dabei sein durften.

Sie sind auch Moderatorin. Welche Bereiche moderieren Sie am liebsten?

Am liebsten moderiere ich Dinge, in denen ich, ICH sein kann :). Lifestyle, Fashion, ich liebe es andere Leute zu interviewen wie auf dem Oktoberfest, weil man eben frei performen kann und die meiste Moderation aus dem Moment heraus geschieht.
Was sind Ihre beruflichen Ziele für die Zukunft?

Mein Ziel ist es soweit es geht, meine Selbstständigkeit weiter ausbauen zu können und irgendwann mal für einen TV Sender als Moderatorin arbeiten zu können. Bis dahin gehe ich aber meiner Tätigkeit als Bankkauffrau nach und warte ab, was die Zukunft bringt :).

Welche neuen Projekte stehen an?

Momentan mache ich mein Moderationscoaching in Berlin und denke, dass bald das ein oder andere neue Projekt anstehen wird.
Was machen Sie privat, wenn Sie nicht modeln oder moderieren?

Im Privatleben gehe ich meinen Hobbys nach, wie Sport, Freunde treffen, Kino oder Musik hören. Mittlerweile gehe ich auch gerne auf diverse Festivals und genieße dort die Stimmung und die Musik :). Meine Familie spielt aber auch eine große Rolle in meinem Leben, mit ihr verbringe ich auch gerne meine freie Zeit.

Wo können Ihre Fans Sie treffen?

Momentan bin ich oft in Heidelberg anzutreffen weil dort mein Freund lebt, ansonsten in meiner Heimatstadt Mühldorf oder in der Münchner City.

  

Interview mit Modelagent Peyman Amin

Peyman Amin

Copyright: Dirk Schiff / Portraitiert.de

Wie kam es dazu, dass Sie sich für den Beruf „Modelagent“ entschieden haben?

Ich habe mich schon in meiner Jugend sehr für Mode und Models interessiert. Mein Vater besaß damals einen Kiosk und ich habe an Wochenenden oft dort gearbeitet und hatte dadurch die Gelegenheit in Modezeitschriften zu blättern. Somit wusste ich welches Model für welche Magazine und Kampagnen gearbeitet hat. Als ich dann während meines BWL Studiums ein Praktikum in einer Frankfurter Modelagentur gemacht habe, habe ich mich endgültig für den Beruf des Modelagenten entschieden.

Sie sind Inhaber der Model Agentur „PARS MANAGEMENT“. Für wen kommt eine Bewerbung als Model bei Ihrer Agentur in Frage?

Für jede weibliche Modelanwärterin im Alter zwischen 16 und 21 Jahren und einer Mindestgröße von 1,75m.

Haben Newcomer bei PARS MANAGEMENT eine Chance?

Anna Mila Guyenz sowie Ivana Teklic sind nur 2 Beispiele für New Faces die über PARS Management bereits ihren internationalen Durchbruch geschafft haben. Während Anna Mila mittlerweile für renommierte Marken wie Versus oder Massimo Mutti als Kampagnenmodel arbeiten durfte, ist Ivana unter anderem schon für Dior und Cavalli in Paris und in Mailand gelaufen.
Durch meine langjährige Zeit als Modelagent bei IMG Models in Paris konnte ich sehr viele wichtige Kontakte zu ausländischen Agenturen knüpfen. PARS Management bietet damit New Faces die besten Voraussetzungen, um als Model entwickelt und international platziert zu werden. Das hängt vor allem mit unsrer langjährigen internationalen Erfahrung aber auch mit unserer jahrelang aufgebauten Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Agenturen (wie bspw. IMG, WOMEN oder ELITE) zusammen.

Was genau für eine Bedeutung hat der Hashtag #PARSme?

Unter diesem Titel möchte ich eine neue Ära des Model Scoutings im Deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich) einläuten. Wer sein Foto auf Instagram mit #PARSme versieht bekommt die Chance von mir entdeckt zu werden.

Wie gefällt Ihnen Elena Carrière, die Zweitplatzierte von GNTM?

Sie gefällt mir sehr gut, denn sie ist nicht nur sehr hübsch und hat einen tollen Körper, sondern hat zudem einen großen Wiedererkennungswert, ist sehr intelligent und ehrgeizig. Sie bringt damit das Gesamtpaket mit, um international den Durchbruch zu schaffen.

Welche Stars inspirieren Sie und warum?

Ich bewundere Karl Lagerfeld sehr, weil er durch seine Arbeit und seine Aura als Deutscher in Frankreich und sogar in der ganzen Welt so sehr geschätzt wird, wie kaum ein anderer Deutscher. Damit ist er für mich der beste Botschafter, den Deutschland jemals in der Modeindustrie hatte. Außerdem hat mich Marc Mc Cormack (Gründer von IMG) sehr inspiriert. Der mittlerweile verstorbene Amerikaner hat über viele Jahre eine international erfolgreiche Management Formel entwickelt, die vom Sport Management (u.a. Roger Federer) über Artist Management (u.a. Luciano Pavarotti) bis hin zu Model Management (u.a. Gisele Bündchen) ausgeweitet wurde. Sie zeichnet sich insbesondere durch einen sehr professionellen und persönlichen Kontakt zu den Talenten sowie zu den Kunden aus.

Wer ist Ihr Lieblingsmodel? Was genau mögen Sie an ihr?

Für mich ist Christy Turlington das vielleicht beste Model aller Zeiten. Sie ist zeitlos schön und mit ihrem gesunden Lebensstil ein wunderbares Idol für alle zukünftigen Model Generationen.

Sind neue Projekte geplant? Verraten Sie mir, welche?

Aktuell arbeite ich an meinem ersten eigenen Musiktitel. Aber mehr kann ich noch nicht verraten.

Was machen Sie privat am liebsten?

Ich mache viel Sport, gehe gerne ins Kino oder höre viel Musik.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?

Mein größter Wunsch ist in Deutschland weiterhin neue Model Talente zu finden und sie international aufzubauen.

Wo können Ihre Fans Sie treffen?

Bei meinen DJ Auftritten in den verschiedensten Clubs der Republik oder auch zufällig auf der Straße.

Über Peyman Amin

Peyman Amin 2

Peyman Amin wurde in Teheran geboren. 1994 begann er als Modelagent zu arbeiten. Drei Jahre später startete seine Karriere bei IMG Models, der weltweit bekannten Modelagentur. Er betreute Models wie Gisele Bündchen, Heidi Klum oder Laetitia Casta. Im Jahr 2006 war Amin Juror bei der ProSieben-Fernsehsendung Germany’s Next Topmodel. Seit Mai 2011 ist er Geschäftsführer seiner Agentur PARS Management in München. Er vertritt internationale Topmodels wie Bar Refaeli und Anja Rubik.